Alle Artikel mit dem Stichwort "Häusliche Gewalt"

Aus für Gewaltschutzwohnung für Männer – Bundesforum Männer schweigt

Wie die Ostthüringer Zeitung berichtet, steht die Gewaltschutzwohnung in Gera vor dem Aus. Thüringens „Beauftragte für Frau und Mann“ Katrin Christ-Eisenwinder (Die Linke) lehnte eine Finanzierung ab. Vor der Landtagswahl in Thüringen gab es zahlreiche Gespräche mit Fraktionsvertretern der Linken, Grünen, SPD und CDU. Dabei sicherten explizit Vertreter sowohl der Linken als auch der SPD zu, das Finanzierungsproblem in den Ausschüssen zur Diskussion für den Landeshaushalt zu stellen. Dies erfolgte in beiden Fällen nicht.

Männerberatungsnetzwerk für von häuslicher Gewalt betroffene Männer gegründet

Nach langer Vorarbeit hat sich mit dem Männerberatungsnetzwerk eine Plattform von Notrufeinrichtungen, Beratungseinrichtungen und Schutzwohnungen für von häuslicher Gewalt betroffene Männer etabliert.

Opfer-Bashing als neue feministische Strategie?

Männer sollen den Mut haben, sich ihrer Verletzlichkeit zu stellen. Männlichkeit soll nicht mehr über Gewalt und Gewalterfahrung definiert werden. Männer sollen offen über ihre Probleme und Sorgen sprechen. So heißt es in Politik und Gesellschaft über den "neuen Mann". Wie ehrlich dieses Gerede ist, zeigt sich dann, wenn Männer zu Opfern werden, insbesondere Opfer von weiblichen Tätern.

Das Tabu in den Medien

Die einseitige, feministische Sichtweise, dass häusliche Gewalt ausschließlich oder nahezu ausschließlich von Männern ausginge und nur „Frauen und Kinder“ die Opfer seien, ist schon seit Jahrzehnten durch zahlreiche wissenschaftliche Studien widerlegt. Dennoch hält sich diese in die Köpfe der Menschen eingepflanzte Falschbehauptung mit erstaunlicher Konstanz. Selbst Leitmedien, die sich selbst als investigativ betrachten, machten da bislang kaum eine Ausnahme. Doch dann passierte das hier.

Bundestag, männliche Beschneidung und viele offene Fragen

Am 28.12.2012 trat ein Gesetz in Kraft, das die Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung erlaubt. Viel ist darüber geredet worden. Die Frage nach den Grundrechten für Jungen kam dabei jedoch zu kurz und die Frage nach der Komplikationsrate für Jungen durch Beschneidung wurde erst gar nicht gestellt. MANNdat stellt wieder die unbequemen Fragen. Über 100 tote Jungen jährlich infolge von Beschneidungen schätzt man in den USA. Wie verantwortungsvoll haben die Bundestagsabgeordneten das Thema behandelt?

Betroffene reden Klartext über Beschneidung

Seit dem Urteil des Kölner Landgerichtes über die Strafbarkeit von Beschneidungen bei Jungen reißt die Diskussion um das Thema nicht ab. Dabei bleibt vieles im Dunkeln. Was ist Beschneidung? Wie wird sie durchgeführt? Welche Argumente für und gegen Beschneidung halten einer Hinterfragung Stand und welche erweisen sich als Mythen? MANNdat hat mit zwei fachkundigen Betroffenen gesprochen und dabei viele interessante Aspekte und Fakten zum Thema Beschneidung erfahren können.

Rezension: un-heil – ein Buch zur Beschneidung von Jungen

Beschneidung von Jungen ist eines der Themen, das - im Gegensatz zu Beschneidung von Mädchen - gesellschaftlich und politisch überhaupt keinerlei Aufmerksamkeit findet. Mit „un-heil“ liefert der Autor Mario Lichtenheldt ein Buch, das vorrangig Jungen und deren Eltern ansprechen, sie über das Thema Phimose und Beschneidung informieren und sie über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären will. Lesen Sie unsere Rezension des Buches.

Zelebrierter Opferkult in der Citykirche

Seit einigen Jahren ist die Wanderausstellung "Rosenstraße 76", konzipiert von der Diakonie (evangelische Kirche) und „Brot für die Welt“, in Deutschland unterwegs. Thema der Ausstellung ist häusliche Gewalt – um genau zu sein, häusliche Gewalt gegen Frauen. Sie ist allgemein dafür bekannt, die Problematik der häuslichen Gewalt aus einseitig-feministischem Blickwinkel darzustellen. Zurzeit macht die Ausstellung in Mönchengladbach halt. MANNdat hat sie besucht und schildert die Eindrücke, die sich dem Besucher darbieten.