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Jungen sind auch Menschen

 Folgenden Artikel veröffentlichten Jutta Hartmann und Jens Zergiebel, Mitarbeiter/innen des Schülerklubs an der »Grundschule im Hasengrund« in Berlin-Pankow. Der Schülerklub ist ein Projekt des FIPP e.V. Die Autor/innen beziehen sich auf das derzeit fachöffentlich viel diskutierte und beobachtete Phänomen der »Feminisierung« des Schulbetriebs und ohnehin der Kinderbetreuung und vermuten, dass darüber hinausgeschlechtsspezifische Angebote in der Kinderbetreuung bisher einseitig auf Mädchen ausgerichtet waren – mit respektablen Erfolgen. Im gleichen Atemzug hatte diese Angebotsstruktur allerdings eine entsprechende Benachteiligung der Jungen zur Folge.

Geschlechtsspezifische Arbeit mit zweierlei Maß? Oder: Gleichberechtigung ohne Gleichbehandlung

Im Zuge der Recherche darüber, inwieweit die Kategorien Geschlecht oder Gender in den Webseiten der bezirklichen Jugendämter in Berlin Einzug erhalten haben, fielen mir insbesondere die Leitlinien des Jugendamtes Charlottenburg-Wilmersdorf auf. Ich achtete schwerpunktmäßig darauf, ob neben den mittlerweile selbstverständlichen Angeboten für Mädchen und junge Frauen auch Angebote für Jungen und junge Männer vorhanden sind. Nicht nur aufgrund ihrer bloßen Existenz fielen mir die Leitlinien auf – weitere über geschlechtsspezifische Arbeit waren lediglich in der Internetpräsenz des Jugendamtes Marzahn-Hellersdorf zu finden, die aber mittlerweile entfernt worden sind.

Männliche Migrantenjugendliche bleiben auch in Zukunft ausgegrenzt

Wir hatten mit einer Petition an den Deutschen Bundestag im Dezember 2004 uns darüber beschwert, dass im Migrantenbericht „Viele Welten leben" ausschließlich die Situation weiblicher Migrantenjugendlicher betrachtet wurde, während die Situation männlicher Migrantenjugendlicher außen vor blieb. Die entsprechende Petition wurde abgelehnt und die Ausgrenzung männlicher Migrantenjugendlicher zur offiziellen Doktrin erhoben. Lesen Sie hier unseren Kommentar sowie die offizielle Begründung des Petitionsausschusses.

Welttag der Eltern-Kind-Entfremdung

Am 25.4.2006 soll - jährlich wiederkehrend - zum ersten Mal der Welttag der Eltern-Kind-Entfremdung begangen werden. Auszug aus der deutschen Broschüre zum Thema PA (Parental-Alienation): »Eltern-Kind-Entfremdung umfasst die systematische Gehirnwäsche und Manipulation der Kinder mit dem einzigen Ziel, eine liebevolle und warme Beziehung zu zerstören, die sie einst zu einem Elternteil empfanden. D.h., ein Kind durch verbale und nonverbale Botschaften und Rituale dahin emotional zu mißbrauchen (Gehirnwäsche), dass es denkt, der andere Elternteil sei ein Feind.

Kommentar zur Reform des Unterhaltrechts – ein Gastbeitrag

MANNdat veröffentlicht einen Gastbeitrag zur neuesten Reform des Unterhaltsrechtes durch Justizministerin Zypries. Die Reform des deutschen Unterhaltsrechts ist beschlossene Sache, sie wird in der Öffentlichkeit dank der Berichterstattung der Medien überwiegend positiv, wenn auch nicht enthusiastisch aufgenommen. Von den Verbesserungen für Zweitfamilien und Kinder ist die Rede, von den Lasten der Ex-Ehefrauen. Und von den Unterhaltspflichtigen, meist Vätern und (Ex)Ehemännern? Nun, für die müsste dies doch immense Vorteile nach sich ziehen. Oder? Indessen ist davon explizit nur selten die Rede.

Den Preis der Reform zahlen die Väter

Zur Reform des Unterhaltsrechts oder:  Risiko Vaterschaft - Wer braucht einen Zeugungsstreik, wenn es die Zypries gibt? Die Reform des deutschen Unterhaltsrechts ist beschlossene Sache, sie wird in der Öffentlichkeit dank der Berichterstattung der Medien überwiegend positiv, wenn auch nicht enthusiastisch aufgenommen. Von den Verbesserungen für Zweitfamilien und Kinder ist die Rede, von den Lasten der Ex-Ehefrauen. Und von den Unterhaltspflichtigen, meist Vätern und (Ex)Ehemännern?  Nun, für die müsste dies doch immense Vorteile nach sich ziehen. Oder? Indessen ist davon explizit nur selten die Rede.

Politik vernachlässigt männliche Migrantenjugendliche

Der Verein MANNdat e.V. hat sich schon im Jahr 2004 in einer Petition an den Deutschen Bundestag über die Vernachlässigung männlicher Migrantenjugendlicher in der deutschen Bildungs- und Jugendpolitik beschwert. Bis heute wurde die Petition nicht beschieden. Anlass war der Migrantenbericht „Viele Welten leben", herausgegeben von der Migrantenbeauftragten Marieluise Beck (Die Grünen) und vom Bundesjugendministerium. Dieser Bericht thematisierte ausschließlich die Lebenssituation und die Zukunftsperspektiven weiblicher Migrantenjugendlicher. Einen ergänzenden geschlechterspezifischen Bericht zur Situation und den Integrationsproblemen männlicher Migrantenjugendlicher gibt es bis heute nicht.

MANNdat-Aktion zu Karneval: AIDS ist nicht das einzige Risiko!

Rund 200.000 Euro können Männer die Folgen eines vergessenen Kondoms kosten. 200.000 Euro, das ist der Unterhalt, den Väter für uneheliche Kinder und deren Mütter zahlen müssen. In nicht wenigen Fällen bekommen die Männer ihre Kinder nie zu Gesicht. Oft wird es gar noch teurer. Die Pflicht zum Unterhalt ist oft das Einzige, was Vätern von ihren Kindern nach der Trennung bleibt. Denn Umgangsboykott durch die Kindesmutter ist kein Einzelfall. Angesichts der bevorstehenden "tollen Tage" warnt die geschlechterpolitische Inititiative MANNdat e.V. davor, bei amourösen Abenteuern auf das Kondom zu verzichten.

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