Alle Artikel der Kategorie ""

Täter und Opferinnen

Eine Streitschrift zu einigen methodischen und rhetorischen Winkelzügen des gegenwärtigen öffentlichen Diskurses über Beziehungsgewalt. Neben der Missbrauchsdebatte hat die öffentliche Diskussion um Beziehungsgewalt wie kein anderes Thema der letzten Jahre zu einer hochgradigen Dynamik im Geschlechterdiskurs und gleichzeitig zu dessen Erstarrung geführt. Aktuelle statistische Korrelationen scheinen die Schablonenhaftigkeit der Debatte zu bestätigen und werden oft ohne Zögern für unumstößlich angesehen.

Antwort des Petitionsausschusses zu MANNdat-Petition Männergesundheit

Wir alle erinnern uns sicher noch lebhaft an die Schulzeit, in der uns ein »Aufsatz am Thema vorbei« mit einer glatten Sechs bewertet wurde. Nun, wenn wir uns die haarsträubende Antwort des Petitionsausschusses zu unserer Petition »Männergesundheit« durchlesen, müssten wir analog bei seinem Schreiben zu der Bewertung »schwer versetzungsgefährdet« kommen. Lesen Sie bei uns mal wieder ein spannendes Kapitel über größtmögliches Unverständnis beim Thema und ausgeprägte Ignoranz gegenüber der Aufgabenstellung. Dabei soll doch ein Petitionsausschuss für die Bürger da sein...

Gender Mainstreaming – eine Geschlechterpolitik für Frauen UND Männer?

30 Punkte, die belegen, dass Gender Mainstreaming in Deutschland als reines Frauenfördermittel funktionalisiert wird. Gender Mainstreaming ist eine Geschlechterpolitik, die von Frauen und Männern für Frauen und Männer sein soll. Danach muss jede politische Entscheidung und jede Aktivität daraufhin überprüft werden, ob sie Männer oder Frauen benachteiligen könnte und wenn ja, müssen schon im Vorfeld ausreichende Gegenmaßnahmen getroffen werden, um diese Benachteiligung zu verhindern - wohlgemerkt, für Frauen UND MÄNNER.

Jungen in Deutschland – Die politisch gewollte Perspektivlosigkeit?

Jungen haben heute eine geringere Bildungsbeteiligung und ein geringeres Bildungsniveau als Mädchen. Wer nun aber denkt, die Politik würde den Fokus ihrer Bemühungen wieder verstärkt auch den Jungen zuwenden, täuscht sich. Es ist unglaublich, aber wahr: In Deutschland werden erwachsene Frauen gefördert, aber Jungen diskriminiert.

Jungen in Deutschland – Die politisch gewollte Perspektivlosigkeit?

19 Punkte, die belegen, dass Deutschland eine jungenfeindliche Bildungs- und Jugendpolitik betreibt: Jungen haben heute eine geringere Bildungsbeteiligung und ein geringeres Bildungsniveau als Mädchen. Wer nun aber denkt, die Politik würde den Fokus ihrer Bemühungen wieder verstärkt auch den Jungen zuwenden, täuscht sich.Es ist unglaublich aber wahr: In Deutschland werden erwachsene Frauen gefördert, aber Jungen diskriminiert. Die zusammengefassten Punkte belegen, dass die Bildungsdiskriminierung von Jungen in Deutschland kein Zufall ist.

MANNdat-Pressemitteilung zur häuslichen Gewalt

MANNdat erinnert mit dieser Pressemitteilung noch einmal an die Petition gegen die Stigmatisierung von Männern als alleinige Gewalttäter. Der Mann als Täter, die Frau als Opfer ? diese Stereotypen werden uns tagtäglich aufgetischt. Das ist schlimm genug. Noch schlimmer ist es aber, wenn mit solchen Stereotypen Politik gemacht wird. MANNdat e.V. legte deshalb Beschwerde gegen die Landesregierung von Niedersachsen ein wegen der unzutreffenden Darstellung der Problematik der häuslichen Gewalt in Veröffentlichungen der Landesregierung.

Offener Brief von MANNdat an den Ministerpräsidenten von NRW

Lesen Sie, was von den Vorsätzen zum Thema Jungenarbeit einer ehemaligen Oppositionspartei in NRW übriggeblieben ist. Neue Regierungsparteien erleiden offensichtlich einen signifikanten Gedächtnisverlust bezüglich ihrer politischen Vorhaben, sobald sie an die Macht kommen. Nach einem Treffen von MANNdat-Mitgliedern mit FDP-Vertretern aus NRW sah es zunächst so aus, als wäre die neue, nordrhein-westfälische Koalition durchaus offen für unsere Anliegen in Sachen Jungenpolitik. Leider hat die CDU hier eine ganz gegensätzliche Auffassung.

Offener Brief an Ministerin Zypries zu Vaterschaftstests

Hier veröffentlichen wir einen offenen Brief an die alte und neue Justizministerin, die anonyme Vaterschaftstests unter Strafe stellen will. Der größte Irrtum in der Debatte um diskrete Vaterschaftstests ist die Klassifizierung solcher Tests als »Gentests«. Dies ist wissenschaftlich nicht haltbar und verzerrt die Debatte. Deshalb ist es wichtig, immer wieder auf die Faktenlage hinzuweisen und für eine Versachlichung dieser emotionsbeladenen Thematik zu kämpfen. Dazu dient dieser offene Brief zu den Vaterschaftstests an die Justizministerin Zypries. Eine Verbreitung des Textes ist ausdrücklich erwünscht.

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