MANNdat wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr

von Manndat

Liebe Mitglieder, Leser, Unterstützer und alle anderen Nicht-Männerfeinde,

Weihnachten ist vorbei. Wir hoffen, ihr habt die „rechtsextremen Onkel“ ebenso wie die männerfeindlichen Tanten schadlos überstanden.

Das vergangene Jahr war ein schlechtes Jahr für Männer. Das zeigt sich schon an drei wegweisenden Ereignissen.

Der Deutsche Bundestag beschloss mit Stimmen der SPD, der Grünen, der CDU/CSU und der Linken ein Gewaltschutzprivileg ausschließlich für Frauen. Nicht ein einziger der damals noch über 700 Abgeordneten im Parlament stimmte gegen den Antrag, der männliche Opfer von Gewalt von Schutzmaßnahmen gezielt und systematisch ausgrenzt.

Bundestag beschließt Gewaltschutzprivileg für Frauen

Gemeinsamer Appell: Verbände fordern Reparatur des Gewalthilfegesetzes

Art.2 GG, nachdem Jeder das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit hat, ist in Deutschland damit faktisch endgültig Geschichte.

Dann hat Niedersachsen Männer aus dem Gleichberechtigungsgesetz rausgeworfen. Die Begründung laut Sozialminister Andreas Philippi (SPD): Man wolle dafür sorgen, dass nicht das Geschlecht über den beruflichen Fortschritt entscheide, sondern die Qualifikation jeder einzelnen Person eine wesentliche Rolle spiele. Aus diesem Grunde gelten die Gleichstellungsregeln nur noch für Frauen, also abhängig vom Geschlecht.

Niedersachsen wirft Männer aus Gleichberechtigungsgesetz raus

Und schließlich die Krönung: Die Rückkehr zum alten Männerrollenbild des Kriegers durch CDU/CSU und SPD mit der Einführung einer neuen reinen Männerpflicht – den Wehrdienstfragebogen – und die Wiedereinführung der Musterungspflicht, ebenfalls natürlich nur für Männer. Hinzu kommt die Option zur Wiedereinführung der reinen Männerwehrpflicht.

Wehrdienstgesetz – CDU/CSU und SPD sorgen für neue Männerpflichten

Diese Thematik wir uns noch länger beschäftigen.

Hoffen wir auf ein besseres Jahr 2026.

Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, eine gehörige Portion Glück, Gesundheit und angesichts solcher politischer Entscheidungen vor allem gute Nerven und Gelassenheit.

Der Vorstand

Quelle Beitragsbild: adobestock_215775909-1user-crazymedia

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