Wieder männerfeindlicher ARD-Schrott oder Fake?

von Manndat

Wieder männerfeindlicher ARD-Schrott oder Fake?

Auf verschiedenen Youtube-Videos wird auf ein Lehrstück für manipulativen Journalismus der ARD aufmerksam gemacht, der Gräben zwischen Männern und Frauen aufreißt, statt gesellschaftliche Realitäten abzubilden.

Beispiele:

https://www.youtube.com/watch?v=61kLZcn5txg&t=139s

https://www.youtube.com/watch?v=6jRGyw9NHLI

Hat den Original-Beitrag der ARD jemand gesehen? Gibt es einen solchen männerfeindlichen ARD-Beitrag wirklich? Und wenn ja, ist er in den Beispiel-Videos nur verkürzt dargestellt?

Da viele von uns sich die Framing-Truppe ARD (vgl. https://manndat.de/offener-brief/ist-die-ard-unmoralisch-und-demokratiefern.html) freiwillig nur noch selten zu Gemüte führen, sind wir nicht sicher, ob die Misandrie im mit Zwangsgebühren finanzierten ÖRR tatsächlich schon so weit fortgeschritten ist

In diesem ARD-Beitrag wäre anhand einer Straßenumfrage, die keinerlei statistische Repräsentativität besitzt und mit der man durch ein Cherry Picking nur Antworten ausstrahlen kann, die in der gewünschte Framing passen, ein extremes, spaltendes Weltbild bedient worden („Welt ohne das andere Geschlecht“). Natürlich wollen laut dieses Beitrags entsprechend dem männerfeindlichen Mainstream die Frauen alle in einer Welt ohne Männer leben, die Männer aber nicht in einer Welt ohne Frauen. Die Journalistin interpretiert dies pauschalisierend männerfeindlich so, dass Männer nur deshalb mit Frauen leben wollten, um sie im „Patriarchat“ zu unterdrücken und für „Care-Arbeit“ auszubeuten.

Ein „Patriarchat“, in dem es in der Verfassung zwei Artikel gibt, in den Männer strukturell diskriminiert und Frauen privilegiert werden (vgl. https://manndat.de/fakten-und-faltblaetter/rechtliche-benachteiligungen-von-jungen-vaetern-und-maennern.html), in dem es Tausende von Gleichstellungsbeauftragten gibt, die auf von der kommunalen Ebene bis zur Bundeseben die Interessen von Frauen vertreten ohne etwas Vergleichbares für Männer und indem das Anstarren von Frauen schon vor dem Gericht landen kann wegen Partnerschaftsgewalt, während die Frauenohrfeige gegen Männer und der Tritt von Frauen in die Genitalien von Männern immer noch in keiner modernen Komödie fehlen dürfen. 

Natürlich darf das übliche verkürzte Care-Arbeits-Narrativ nicht fehlen (vgl. https://manndat.de/fakten-und-faltblaetter/wehrpflicht-fakten-und-faltblaetter/care-argument-als-billige-ausrede-fuer-reine-maennerwehrpflicht.html). Fakt ist stattdessen, dass man Männer, wenn sie Care-Arbeit machen, in Antitoxikologie-Kurse schickt. Vgl. https://manndat.de/geschlechterpolitik/berichte-zur-detoxikologisierung-der-berliner-feuerwehrmaenner.html

Diese unbequemen Fakten würde die Cherry Picking-Strategin in ihrem männerfeindlichen Beitrag also verschweigen, vermutlich weil es der Konstruktion des gewünschten Feindlides schaden würde. 

Jetzt, nachdem sich die Gleichtellungsaktivisten während der Rolle rückwärts zum Männerrollenbild des Kriegers im Rahmen des neuen Wehrdienstgesetzes verkrochen und die Klappe gehalten haben als die Pflicht der Landesverteidigung völlig ungleichgestellt wieder ausschließlich den Männern aufgebürdet wurde, ist Gleichstellung offenbar jetzt plötzlich wieder ein Thema.

Aus einer hypothetischen (und wahrscheinlich emotional oder provokant zugespitzten) Umfrageantwort eine pauschale böse Absicht aller Männer abzuleiten, wäre natürlich intellektuell unredlich und tief männerfeindlich. Anstatt Brücken zu bauen und die realen, alltäglichen Herausforderungen im Zusammenleben der Geschlechter konstruktiv zu beleuchten, betriebe der öffentlich-rechtliche Rundfunk hier Spaltung. Es würde das Bild eines permanenten Geschlechterkampfes gezeichnet und kolportiert.

Falls es dieses männerfeindliche Video der ARD wirklich gäbe, würde hier die journalistische Sorgfaltspflicht zugunsten eines vorgefertigten Narrativs komplett aufgegeben. Ein solcher Beitrag würde den Bildungs- und Informationsauftrag verfehlen. Er würde differenzierte Berichterstattung durch ideologische Agitation ersetzen und Männer und Frauen spalten, die in der Realität meist partnerschaftlich und auf Augenhöhe zusammenleben. Das wäre kein Journalismus, das wäre ein Framing eigener Vorurteile (Confirmation Bias).

Gibt es diesen extremen Misandrie-Beitrag von der ARD wirklich? Weiß das jemand von euch? Und wenn ja, weiß jemand, wer die ARD-Journalistin ist? 

Quelle Beitragsbild: ARD-Geschlechterkrieg; KI-generiert mit Google Gemini

 

Stichworte:, ,

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte beachten Sie, dass Kommentare mindestens 5 und höchstens 1500 Zeichen haben dürfen.

Zitate können mit <blockquote> ... </blockquote> gekennzeichnet werden.

Achtung: Wenn Sie einen Kommentar von einem Smartphone verschicken, wird der Text manchmal von der Autofill-Funktion des Smartphones durch die Adresse ersetzt. Wenn Sie den Kommentar absenden, können wir den originalen Text nicht wiederherstellen.

Niemand mag Pop-ups!

Aber immerhin stehe ich nicht mitten auf der Seite. Wenn Sie sich für unseren Newsletter anmelden wollen, tragen Sie sich hier ein. Es lohnt sich!

Ihre Daten sind sicher! Die Email verwenden wir nur für den Newsletter. Sie können sich jederzeit abmelden.