Alle Artikel der Kategorie "Männergesundheit"

Petition an die EU zum Thema Männergesundheit

MANNdat beschwert sich diesmal bei der Europäischen Union über die deutsche Ungleichbehandlung von Männern im Gesundheitsbereich. Unserer Meinung nach bleibt die Regierung der Bundesrepublik Deutschland jedoch auf diesem Feld untätig. Dies ist unter anderem daran erkennbar, dass es in Deutschland auf Bundes- und Länderebene nur Frauengesundheitsberichte, aber keine Männergesundheitsberichte gibt. Weiterhin führt die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zwar eine Frauengesundheitsdatenbank, aber keine Männergesundheitsdatenbank.

Männer: AIDS-Opfer 2. Klasse?

Entwicklungshilfeministerin Wieczorek-Zeul will die Aids-Hilfe ihres Ministeriums künftig auf Mädchen und Frauen konzentrieren. Blitzmerkerin Heidemarie Wieczorek-Zeul findet, dass weibliche AIDS-Infizierte irgendwie »opferiger« sind als männliche. Damit hatten wir schon gerechnet. MANNdat kennt ja seine Pappenheimer. Und wo feministische Ignoranz ist, sind unsere Pressemeldungen nicht weit.

Antwort des Petitionsausschusses zu MANNdat-Petition Männergesundheit

Wir alle erinnern uns sicher noch lebhaft an die Schulzeit, in der uns ein »Aufsatz am Thema vorbei« mit einer glatten Sechs bewertet wurde. Nun, wenn wir uns die haarsträubende Antwort des Petitionsausschusses zu unserer Petition »Männergesundheit« durchlesen, müssten wir analog bei seinem Schreiben zu der Bewertung »schwer versetzungsgefährdet« kommen. Lesen Sie bei uns mal wieder ein spannendes Kapitel über größtmögliches Unverständnis beim Thema und ausgeprägte Ignoranz gegenüber der Aufgabenstellung. Dabei soll doch ein Petitionsausschuss für die Bürger da sein...

Bleibt Männergesundheit auf dem politischen Abstellgleis?

Seit mehr als zwei Jahrzehnten hat sich die Gesundheits- und Sozialpolitik auf die Frauengesundheit konzentriert und diesbezüglich erhebliche Fortschritte gemacht. Derweilen ist die Männergesundheit auf dem politischen Abstellgleis in Vergessenheit geraten. Die gesetzliche Prostatakrebsvorsorge ist deshalb heute noch auf dem Stand von 1970. Eine gesetzliche Hautkrebsvorsorge wie für Frauen bleibt Männern seit über 20 Jahren vorenthalten. Die Gesundheitspolitik erstellt ausschließlich Frauengesundheitsberichte, jedoch keine Männergesundheitsberichte und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung führt eine Frauengesundheitsdatenbank aber keine Männergesundheitsdatenbank.

Genitalverstümmelung bei Jungen und Männern

Männliche Genitalverstümmelung ist ein Tabuthema. Zweifelhafte »medizinische« oder »hygienische« Begründungen werden herangezogen, um das Thema zu bagatellisieren. Über die wahre Faktenlage ist kaum jemand informiert. MANNdat klärt auf. Genitalverstümmelung bei Jungen und Männern (auch als Zirkumzision bezeichnet) bedeutet konkret die komplette oder teilweise Entfernung der Vorhaut des Penis. Meistens wird dieser extrem schmerzhafte operative Eingriff ohne Betäubung vorgenommen. In den USA z.B., wo noch heute ca. 57% aller männlichen Neugeborenen kurz nach der Geburt routinemäßig beschnitten werden (mit fallender Tendenz), verwendet die Mehrzahl der Ärzte, die den Eingriff vornimmt, keine Schmerzmittel oder nimmt den Eingriff unter der hierfür unzureichenden lokalen Betäubung vor, obwohl Neugeborene genauso schmerzempfindlich sind wie Erwachsene.

Sozialpolitik stellt Männer in der Krebsvorsorge schlechter

Seit Jahren beklagt die Politik die schlechtere Krebsvorsorgementalität von Männern. Nun stellt sich heraus, dass die Sozialpolitik Männer in der Hautkrebsfrüherkennung bewusst schlechter stellt. Anfragen an das Sozialministerium und den Gemeinsamen Bundesausschuss ergaben, dass es keine wissenschaftliche Begründung für die um 15 Jahre spätere Hautkrebsfrüherkennung gibt. Die Schlechterstellung hat statt dessen rein historische Gründe, in dem man es einfach unterließ, bei der Aufnahme der Hautkrebsfrüherkennung in die gesetzliche Krebsvorsorge die Einstiegsaltersgrenzen für Männer anzupassen.

MANNdat-Stand beim 3. Esslinger Männergesundheitstag

Manndat beteiligt sich mit einem Stand am 3. Esslinger Männergesundheitstag. Esslingen - Beim 3. Esslinger Männergesundheitstag war erstmals auch die geschlechterpolitische Initiative MANNdat e.V. mit einem Informationsstand vertreten. Schwerpunkt der Aktion war die Gesundheitspetition,  zu der ca. 150 Unterstützeunterschriften gesammelt wurden.  Spontanen Besuch erhielt der Stand vom CDU Abgeordneten Marcus Grübel, der sich bereits am im Bundestag mit einer Rede für die speziellen gesundheitlichen Belange von Männern eingesetzt hat.