Bundeszentrale für politische Bildung als Geschlechterkriegstreiberin?

von MANNdat

Alle Bevölkerungsgruppen dürfen auf ihre Benachteiligungen und Anliegen hinweisen. Allle ausser den Männern.

„Macht hat, wer reden kann.“
Robert Gascoyne-Cecil, 3. Marquess of Salisbury

Die Aufgabe der Bundeszentrale für politischen Bildung/bpb ist es laut eigener Aussage, „Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken.“ Nun hat sie einen Beitrag veröffentlicht, der Unverständnis für politische Sachverhalte von Kritikern der aktuellen Geschlechterpolitik fördert, durch die Diffamierung von unbequemen Kritikern das demokratische Bewusstsein unterhöhlt und versucht, diese aus der politischen Mitarbeit auszugrenzen.

Die Frau als Wurzel allen gesellschaftlichen und persönlichen Übels – das ist der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich Antifeministen, Männerrechtler und andere Frauenhasser im Internet verständigen können. Zwar ist Antifeminismus kein neues Phänomen im Rechtsextremismus, doch treibt er im Netz grausame Blüten. Frauen werden mit Vergewaltigungsfantasien bedrängt, und manchmal werden aus Worten Taten, wie im Fall von Alek Minassian, der es bei seiner Gewalttat in Toronto gezielt auf Frauen abgesehen hatte. Wer steckt hinter dem sexistischen Hass und was treibt Antifeministen an?

So lautet die Ankündigung auf der Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung (!) über ein Podcast von Carina Huppertz im Gespräch mit Andreas Hechler und Franziska Schutzbach, in dem uns die bpb über „Männerrechtler“ und „Antifeministen“ aufklären will. Hierbei ist zu beachten, dass der Politfeminismus alle Feminismuskritiker undifferenziert unter den Begriff „Antifeministen“ subsumiert.

Die Besetzung der Runde und die Ankündigung verspricht nicht zu viel. Der Podcast liefert genau das, was die Ankündigung verspricht. Geschlechterkriegsdenken des letzten Jahrhunderts.

Vorankündigung erfüllt die Kriterien des Hate Speechs

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat auf ihrer Seite „Was ist Hate Speech“ einige Aussagestrukturen aufgeführt, deren sich nach Ansicht der bpb Hater und Trolle im Netz bedienen. Legt man diese Kriterien zugrunde, kann man die Aussagen in der gerade mal aus vier Sätzen bestehenden oben zitierten Ankündigung gleich zehnmal diesem Kriterienkatalog zuordnen.

Bewusste Verbreitung uniformierter oder falscher Aussagen:

  • „Die Frau als Wurzel allen gesellschaftlichen und persönlichen Übels“
  • „Frauen werden mit Vergewaltigungsfantasien bedrängt“
  • „das ist der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich Antifeministen, Männerrechtler und andere Frauenhasser im Internet verständigen können.“
  • „Wer steckt hinter dem sexistischen Hass…?“

Verallgemeinerungen:

  • „und manchmal werden aus Worten Taten, wie im Fall von Alek Minassian, der es bei seiner Gewalttat in Toronto gezielt auf Frauen abgesehen hatte.“
  • „Wer steckt hinter dem sexistischen Hass und was treibt Antifeministen an? (alle Antifeministen sind sexistische Hassmenschen)“

Gleichsetzung:

  • „das ist der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich Antifeministen, Männerrechtler und andere Frauenhasser im Internet verständigen können.“ (Antifeministen, Männerrechtler = Frauenhasser)
  • „Zwar ist Antifeminismus kein neues Phänomen im Rechtsextremismus“ (Antifeministen = Rechtextreme)
  • „Wer steckt hinter dem sexistischen Hass und was treibt Antifeministen an?“ („Antifeminismus“, d. h. Kritik am Feminismus = sexistischer Hass)

Plakative Bildsprache:

  • „doch treibt er im Netz grausame Blüten“

Nach den Kriterien der Bundeszentrale für politische Bildung ist diese Ankündigung also als „Hate Speech“ zu bezeichnen.

Wer sind die Protagonisten dieses Podcasts

Die Bundeszentrale für politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung wurde 1952 als Bundeszentrale für Heimatdienst in der Bundesrepublik Deutschland gegründet. Sie gehört zum Bundesministerium des Innern und hat ihren Sitz in Bonn. Der SPD-Politiker Thomas Krüger ist seit Juni 2000 Präsident der bpb.

Dass eine regierungspolitische Einrichtung ihre Kritiker kritisiert, ist natürlich nichts Ungewöhnliches, und das darf sie auch. Der Stil, in der sie es hier tut, ist aber sehr wohl unpassend, zumindest für eine Regierungseinrichtung, deren Grundgesetz in Artikel 1 die Würde des Menschen als unantastbar festsetzt. Und es ist nicht das erste Mal. Schon mit dem Beitrag „Für Männer, aber nicht gegen Frauen“ kolportiert die bpb einen Artikel von Thomas Gesterkamp, der ebenfalls ihre eigene Kriterien von Hate Speech erfüllt, wie wir schon im Beitrag „Hate Speech mit GEZ-Gebühren“ gezeigt haben. Dass es Thomas Gesterkamp mit der Wahrheit nicht so genau nimmt und z. B. gerne schon mal geschlechterpolitische Initiativen, wie MANNdat, als Redner in eine Antifeminismus-Veranstaltung hineinfantasiert, stört die bpb nicht. Auf die fachliche Kompetenz seiner Autoren legt die bpb offensichtlich nicht viel Wert, solange sie das mainstreampolitisch gewünschte Feindbild liefern.

Franziska Schutzbach

Franziska Schutzbach ist Soziologin und Geschlechterforscherin an der Uni Basel und TU Berlin und betreibt eine eigene Homepage „Feministische Fakultät“.

Franziska Schutzbach schwingt gerne die Nazikeule gegen Kritiker. Die Leitung der Universität Basel hat sich deshalb auch schon von Schutzbach distanziert und wirft ihr sogar „undemokratisches Verhalten“ vor. Mehr dazu siehe auch „Dozentin schreibt gegen die Meinungsfreiheit“.

Schutzbach verkörpert dabei keinen neuen Stil im Feminismus. „Männer sind Nazis, durch und durch. Ihr Tod ist also historisch gerechtfertigt“, sagte schon die Feministin Marylin French in der 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. (Quelle: Marilyn French: „Frauen“. Rowohlt Verlag, Hamburg, 1977.) So ist Schutzbach tief im feministischen Geschlechterkriegsdenken der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts verankert.

Schutzbach war Mitautorin der Broschüre „Gender raus“ der Heinrich-Böll-Stiftung, die u. a. auch schon Mark Smith auf mantau analysiert hat. Der Blogbeitrag kommt einem Verriss gleich. Die Broschüre wurde etwa zeitgleich mit der Dissidentenliste der Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlicht. Damals (2017) wurden willkürlich Menschen, die es wagen, den Feminismus und seine Thesen kritisch zu hinterfragen, gemeinsam mit Rechtsextremisten an einen Online-Pranger gestellt. Gleichzeitig wurde zur Denunziation weiterer Feminismuskritiker aufgerufen.

Andreas Hechler

Andreas Hechler ist Magister Artium für Europäische Ethnologie und Gender Studies und wissenschaftlicher Mitarbeiter und Bildungsreferent bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung. Dissens ist einer der exzessivsten Vertreter der sogenannten „nichtidentitären Jungenarbeit“. Ziel dieser nichtidentitären Jungenarbeit ist nach eigenen Worten des Vereins Dissens „nicht der andere Junge, sondern gar kein Junge.“ (Pfister, R. (2006): „Der neue Mensch“ (Spiegel online, 30. Dezember 2006, Abruf 26.07.2020).

Dissens e.V.

Dissens wendet durchaus auch rabiate Methoden an:

„Einem Jungen, der selbstbewusst andere Auffassungen vom typischen Jungen- bzw. Mannsein als die Betreuer von Dissens vertrat, wurde gesagt, ›dass er eine Scheide habe und nur so tue, als sei er ein Junge‹. Dissens rechtfertigte diese Vorgehensweise mit dem Erfordernis, Jungen deutlich zu machen, ›dass es vielleicht Dinge gibt, die nur scheinbar so sind, wie sie erscheinen‹. Das Beispiel zeigt, dass es eben nicht um den konkreten Jungen geht, der durch die ›irritierende Intervention‹ in seinen unmittelbaren Empfindungen verwirrt wird. Es geht vielmehr um eine Ideologie.“ (Stiehler, M. (2010): „Der Männerversteher“. C.H. Beck. München, S. 45).

Dissens e.V. wird von der Politik seit Jahrzehnten bezüglich Jugend- und insbesondere Jungenarbeit hofiert und mit Aufträgen versehen. Aktuell z. B. ist Dissens e.V. involviert in das Projekt „Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Essen von 1958 bis heute“, das von2020 bis 2022 laufen soll.

Dissens ist Mitglied beim vom Frauenministerium finanzierten feministischen Bundesforum Männer, das sich als Vertretung von Männern bezeichnet und mit dem Deutschen Frauenrat kooperiert, aber unter der Führung von Martin Rosowski ein Gespräch mit Männerorganisation, die sich für eine Leseförderung von Jungen, die Beseitigung von Benachteiligungen von behinderten Jungen und Männern im Sozialgesetz, der familienrechtlichen Gleichberechtigung von Vätern und die Förderung von Männergesundheit einsetzen, stets ablehnte.

Carina Huppertz

Die Journalistin Carina Huppertz war 2018 Preisträgerin des KAUSA Medienpreises für ihren MDR-Beitrag „Kaum Jobs für Flüchtlinge“. KAUSA ist Teil des BMBF-Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union, also von der Mainstreampolitik, gefördert wird.

Der Podcast

Dass es auch Nachteile und Benachteiligungen von Jungen, Vätern und Männern gibt, dürfte Huppertz klar sein. Der Gender Education Gap der Jungen wird seit 20 Jahren regelmäßig von Bildungsstudien belegt, politisch aber nicht beseitigt, sondern lediglich als erfreuliche Rückmeldung der einseitigen Mädchenförderung gefeiert. Die 20 allein vom Jahr 2000 bis 2015 regelmäßigen vom Europäischen Gerichtshof festgestellten Verstöße der Bundesrepublik Deutschland gegen Väter aufgrund des väterdiskriminierenden Familienrechts in Deutschland dürfte Journalisten ebenso bekannt sein. Und dass die Lebenserwartung von Männern etwa 5 bis 6 Jahre niedriger als die von Frauen ist, ist Huppertz sicher auch nicht verborgen geblieben. Und gerade die Hilflosigkeit der politisch Verantwortlichen bei der Tatsache, dass Männer deutlich häufiger Opfer von Corona werden als Frauen, zeigt erneut deutlich die Rückständigkeit der Medizin in Sachen Männergesundheit.

Bei ein wenig gewissenhafter Recherche dürfte Huppertz, der das Thema Migration und Migranten offenbar ein wichtiges Anliegen ist (siehe oben den Beitrag für den KAUSA Medienpreis), sogar aufgefallen sein, dass z. B. MANNdat seit seiner Gründung die einzige geschlechterpolitische Institution ist, die die systematische Ausgrenzung von männlichen Migrantenjugendlichen bei geschlechterpolitischen Maßnahmen zur Integrationsförderung kritisiert.

Über all diese Missstände ist in den Beiträgen von Carina Huppertz nichts zu finden, obwohl sie von sich selbst behauptet, in ihren Recherchen und Filmen auch über „Missstände in der Politik“ zu berichten. Stattdessen wählt sich Carina Huppertz für ihren Podcast eine Nazikeule schwingende Fundamentalfeministin und einen professionellen Jungenidentitätszerstörer aus. Die im Podcast diffamierten Feminismuskritiker kommen nicht zu Wort. Huppertz zeichnet hier ein extremes Schwaz-Weiß-Bild, obwohl, wie vorher beschrieben, die im Podcast Diffamierten sehr wohl sachliche Argumente an der Hand haben, die man nicht leugnen kann. Wer schwarz-weiße Wahrnehmungsmuster vermittelt, fördert Feindbilder, denn gesellschaftliche Zusammenhänge sind nicht schwarz-weiß.

Die Auswahl des Podiums ist sicher kein naiver Zufall. Es ist vielmehr zu vermuten, dass die von der Mainstreampolitik gepuschte Jungjournalistin der Mainstreampolitik das liefert, was die Mainstreampolitik von ihr erwartet, nämlich das Kolportieren eines mainstreampolitischen Feindbildes. Dieser Podcast erweckt deshalb den Eindruck einer wohlinszenierten Geschlechterkriegstreiberei.

Der Hass der Anderen

Man muss sich hier nochmals vor Augen halten: Im Feminismus tummeln sich auch öffentlich akzeptierte Vertreterinnen, die u. a. Männer in Gaskammern sehen wollen (Valerie Solana), den Männeranteil in der Bevölkerung auf 10 Prozent reduzieren möchten (Sally Miller Gearhart) oder „einen Mann zu einer blutigen Masse geprügelt sehen” möchten, „mit einem hochhackigen Schuh in seinen Mund gerammt wie ein Apfel in dem Maul eines Schweins“ (Andrea Dworkin). In Huppertz‘ Podcast reden also Hardcore-Vertreter einer auf Hass basierten Ideologie über Hass. Aber sie reflektieren dabei nicht den Hassbalken im eigenen Auge, sondern schwadronieren über den Hasssplitter im Augen der Anderen, einen vermeintlichen Hass von „Antifeministen“.

Wesentliche Aussagen im Podcast

Der Beitrag selbst besteht aus einer Aneinanderreihung von feministischen Strohmannargumenten, Polemiken und Nazikeulen gegenüber Männern, die die Anliegen und Belange von Jungen Vätern und Männern thematisieren.

Feministische Diskurshegemonie

In Anlehnung an das ganz oben genannte Zitat „Macht hat, wer reden kann“ kann man erkennen, wer wahre Macht hat, indem man weiß, wer reden darf. Und bei der bpb als Einrichtung der Bundesregierung dürfen nur Feministen über Geschlechterpolitik reden. Die erste wesentliche Aussage des Podcast ist deshalb keine konkrete Aussage, sondern die Machtdemonstration des hegemonialen Feminismus.

Männliche Opfer als „Einstiegsdroge“ für rechte Weltbilder

Huppertz zitiert Andreas Hechler von Dissens so, dass das Sprechen über Männer als Opfer eine „Einstiegsdroge“ für rechte Weltbilder darstelle (ab Minute 22).

Anders Hechler diskreditiert damit nicht nur alle, die Benachteiligungen und Nachteile von Jungen, Vätern und Männern thematisieren, als rechtsextremistisch oder zumindest als leicht anfällig für Rechtsextremismus. Er ist jedoch nicht authentisch. Wenn er das wirklich so sieht, müsste er nicht dann fordern, die Ursachen zu bekämpfen, die Männer zu Opfern machen? Musste er nicht gerade dann von den politisch Verantwortlichen fordern, sich um deren Anliegen und Belange von Anfang an zu kümmern, anstatt zuzusehen, wie diese enttäuscht denjenigen zulaufen, die nichts Gutes im Schilde führen?

Aber genau das tut er nicht. Er interessiert sich nicht für die Einzelschicksale der Opfer. Er interessiert sich nur für das, was aus ihnen werden könnte, wenn man ihre Anliegen und Belange öffentlich thematisiert. Er gebärdet sich hier wie ein Potentat, der die Überbringer einer schlechten Botschaft köpfen lässt und meint, damit das Problem gelöst zu haben.

Hier unterscheidet sich Dissens z. B. vom Berlin-Institut für Bevölkerungsentwicklung, das schon 2007 genau das prophezeit hat, was heute politisch im Osten festzustellen ist. Das Berlin-Institut für Bevölkerungsentwicklung hat schon – bezogen auf Ostdeutschland – dargelegt, dass Männer, die im Bildungssystem zu Verlierern gemacht werden, sozialen Sprengstoff bergen, was die Bereitschaft zu extremistischen Handlungen erhöht. Anders als Dissens will das Berlin-Institut aber die Ursachen beheben und nicht deren Thematisierung verbieten. Es will durch Bildungsförderung von Jungen ihnen positive Zukunftsperspektiven geben, damit sie gar nicht in die Spirale von Benachteiligungen und Gewalt hineinrutschen. Beim Berlin-Institut für Bevölkerungsentwicklung spürt man eine Empathie für Jungen. Bei Dissens e.V. spürt man eine pauschale Voreingenommenheit gegen Jungen. Dort ist eine solche Empathie für den Menschen nicht zu erkennen.

Entzug der Meinungsfreiheit, Überwachung und Unterdrückung

Entsprechend rabiat, wie von Dissens erwartet, sind auch Hechlers Vorschläge. Er will nichts Geringeres als massive Grundrechteeinschränkungen für Kritiker. Zur Bekämpfung der Andersdenkenden wird von Hechler gefordert:

  1. „De-Platforming“, also die Forderung, ihnen die Plattform zu freier Meinungsäußerung entziehen,
  2. „Monitoring“, d.h. Überwachung,
  3. „repressives“ Handeln, sprich Unterdrückung.

Wer auf berechtigte Anliegen und Belange von Jungen, Vätern und Männern aufmerksam machen will, soll mundtot gemacht, diffamiert und so sozial und gesellschaftlich isoliert werden. Eine solche Strategie erinnert an die Methode der Zersetzung, eine perfide Strategie, die in der ehemaligen DDR von der Staatssicherheit zur Perfektion entwickelt wurde.

Diskussionsunfähigkeit

Von Karl Popper, der meinte, der Wert eines Dialogs hänge von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab, hält Schutzbach offenbar nicht viel. Als Feministin findet sie eine Diskussion mit den Kritikern nicht für sinnvoll. Nur wenn man es mit einem Gesprächspartner zu tun bekommt, der lediglich „uninformiert“, aber offen dafür sei „dazuzulernen“, so Schutzbach, sei eine Diskussion vorstellbar. Vgl. Podcast ab Minute 24.

Hier zeigt sich nochmals die für den Feminismus charakteristische Diskursunfähigkeit. Der Feminismus ist argumentativ am Ende. Er kann seine Diskurshoheit nur noch durch Repression seiner Kritiker behaupten. Und er hat mittlerweile die Macht, genau dieses zu tun. Die Platzierung dieses, die Hate-Speech-Kriterien erfüllenden Podcasts auf der Innenministeriumsplattform der bpb zeigt das.

Schutzbach demonstriert hier aber auch nochmals das, was an Gender Studies kritisiert wird. Wissenschaft besteht aus These, Antithese und Synthese. Der Diskurs ist dabei essentieller Bestandteil von Wissenschaft und sorgt dafür, dass der Kenntnistand immer weiter fortschreiten kann. Schutzbachs Verständnis von „Wissenschaft“ ist eine andere. Ihr Verständnis von Wissenschaft gleicht einer Religion. Es besteht aus Dogmen, wie z. B. der Patriarchatsthese und dem Männertäter-Frauenopfer-Dualismus. Ihre Werkzeuge sind nicht These, Antithese und Synthese, sondern Missionieren, Belehren und Inquisition. „Ketzer“, deren Belehrung aussichtslos erscheinen, landen auf dem – derzeit noch rein verbalen –Scheiterhaufen.

Die bekannten Widersprüche bleiben

Die offensichtlichen Widersprüche des Feminismus haben wir schon oft thematisiert. Z. B., dass eine Männerrechtsbewegung, die über Benachteiligungen und Nachteilen von Jungen, Vätern und Männern, also über Schwächen von Jungen und Männern klagt, und Hilfe für diese einfordert, nicht in das Bild einer rechtsradikalen Szene mit einem Idealbild des starken, unerschütterlichen Mannes passt. Ebenso ist auch bekannt, dass sich auch politisch Linke oder Liberale feminismuskritisch äußern. Die „Unkenntnis“ dieser Sachverhalte dürfte allerdings keine überhebliche Ignoranz und schon gar keine tatsächliche Unwissenheit sein. Mit der Nazikeule als Scheinargument sollen auch linke und liberale Intellektuelle als Nazis abgestempelt und damit sozial und gesellschaftlich isoliert werden, soweit sie Kritik äußern.

Die Gründe für den Hate Speech

Auf den ersten Blick ist der Vorgang nichts Neues. Feministen – zumindest viele von ihnen – dreschen auf Männer ein und kippen kübelweise Unrat über sie aus.

Interessant ist, dass die bpb diesen die Hate-Speech-Kriterien erfüllenden Podcast auf ihrer Homepage veröffentlicht, also auf einer von Steuergeldern finanzierten Regierungseinrichtung, die der Verfassung und damit auch des Schutzes der Würde des Menschen verpflichtet ist. Und die enorme Aggressivität dieses die Würde des Menschen verletzenden Hate Speechs ist doch schon ungewöhnlich. Welche Absicht steckt dahinter?

Umsetzung neuer radikaler feministischer Forderungen

Vermutlich dürfte es um die Unterstützung feministischer Anliegen gehen. Feindbilder werden in der Politik schon immer instrumentalisiert, um von anderen Konflikten, die man nicht bearbeiten will, abzulenken und sie zu überdecken. Auf Anhieb können wir vier aktuelle Anliegen nennen, bei denen die Diskreditierung männlicher Opfer und derjenigen, die diese öffentlich thematisieren, dem Feminismus und den politisch Verantwortlichen von Nutzen ist: Die Ungleichbehandlung beim Schutz von weiblichen und männlichen Gewaltopfern, Einführung eines die Gesellschaft spaltenden feministischen Wahlrechts, noch mehr gesetzliche Frauenquoten sowie last not least das Davonlaufen der politisch Verantwortlichen vor den Folgen des Kentler-Skandals. Im Einzelnen:

Ungleichbehandlung von weiblichen und männlichen Gewaltopfern

Wie wir bereits dargelegt haben, wird die Bundesregierung 155,1 Mio. Euro für Gewalt gegen Frauen, aber lediglich 0,35 Mio. Euro für Gewalt gegen Männer ausgeben. Wenn man die Beratungsschulung der SKM (Sozialdienst katholischer Männer) noch dazu nimmt, wären es auch nur 1,15 Mio. Euro für Männer. Eine sachliche Rechtfertigung für diese enorme Ungleichverteilung gibt es nicht, da deutlich mehr Männer als Frauen Opfer von Gewalt werden. Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet für ganz Deutschland im Jahr 2018 etwas mehr als 611.000 männliche und etwas mehr als 414.000 weibliche Opfer. Siehe hierzu auch unseren Beitrag Gewalt gegen Männer – MANNstat.

Also männlichen Gewaltopfern werden bei einem Anteil an der Gewaltopferstatistik von 60 Prozent lediglich mit einem als Alibi zu bezeichnenden 0,7 Prozentanteil der Finanzmittel gegen Gewalt abgefertigt, während für 40 Prozent der Gewaltopfer 99,3 Prozent ausgegeben werden. Man stelle sich vor, dem dunkelhäutigen Teil der Bevölkerung würde man bei einem Gewaltopferanteil von 60 Prozent lediglich 0,7 Prozent der Gewaltschutzmittel zugestehen.

Männliche Gewaltopfer werden aus geschlechterspezifischen Gewaltschutzmaßnahmen nahezu komplett ausgegrenzt

Und selbst wenn man Gewalt ausschließlich auf Partnerschaftsgewalt fokussieren wollte, würden männliche Opfer von Partnerschaftsgewalt bei einem Anteil an der Hellfeld-Opferstatistik von 20 Prozent mit lediglich 0,7 Prozent der Finanzmittel gegen Gewalt immer noch massiv benachteiligt.

Sachlich ist diese enorme Diskrepanz zwischen den geschlechterspezifischen Gewaltopferzahlen und der diesbezüglichen geschlechterspezifischen Förderung, wie schon dargelegt, nicht gerechtfertigt. Männlichen Gewaltopfern wird allein aufgrund ihres Geschlechtes weniger Hilfe zugestanden als weiblichen. Laut Artikel 3 des Grundgesetzes gilt:

Niemand darf wegen seines Geschlechtes … benachteiligt oder bevorzugt werden

Auch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schränkt dieses Grundrecht für Männer nicht ein:

Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen … des Geschlechts … zu verhindern oder zu beseitigen.

Dort wo Männer benachteiligt sind, fordert die Politik aber kein Paritätsgesetz. Auch hier wird durch die politisch initiierte, regelmäßige Herabwertung von Männern und deren Anliegen und der Überhöhung von Frauen und ihrer Anliegen die Grundlagen für die Akzeptanz dieser enormen Ungleichbehandlung in der Gesellschaft geschaffen.

Feministisches Wahlrecht

In Brandenburg ist am 1. Juli 2020 das von SPD, Linkspartei und Grünen beschlossene „Paritätsgesetz“ in Kraft getreten. Es zwingt Parteien, Listenplätze abwechselnd zwischen Mann und Frau zu verteilen. Damit wird das Wahlrecht deutlich eingeschränkt.

Das Besondere daran ist, dass hier zum ersten Mal das Geschlechterkriegsdenken des Feminismus und damit die feministische Ideologie selbst zur Grundlage eines demokratischen Wahlrechtes wird. Es ist die rigorose Spaltung der Gesellschaft in Frauen und Männer unter der radikalfeministischen Annahme, dass Frauen und Männer gegensätzliche, sich verfeindet gegenüberstehende Lager sind und deshalb Frauen nicht die Anliegen von Männern und Männer nicht die Anliegen von Frauen vertreten können. Damit wird feministische Ideologie des Geschlechterkriegsdenkens in Deutschland faktisch zur Grundlage unserer Verfassung. Für dieses Geschlechterkriegsdenken als Grundlage des Wahlrechtes bedarf es natürlich einer gesellschaftlichen Akzeptanz desselben. Das erreicht man, in dem man in der Gesellschaft regelmäßig Männer und ihre Anliegen herabsetzt und Frauen und ihre Anliegen erhöht, so wie es im Podcast bei der bpb sehr aggressiv umgesetzt wird.

Noch mehr Frauenquote

Bundeskanzlerin Merkel deutet einen Ausbau der Frauenquote an:

Merkel wurde zu sehr verschiedenen Themen befragt, wie etwa zur …Frage nach einer Frauenquote für die Spitzen von börsennotierten Unternehmen. Bei letzterem Thema zeigte die Kanzlerin ihre Unzufriedenheit, da die Führungsgremien der Dax-Konzerne nach wie vor vor allem männergeführt sind. ‚Das ist ein Zustand, den kann man nicht vernünftig finden.‘ Auch bei der Einführung einer Frauenquote für Aufsichtsräte in Unternehmen habe man genügend Kandidatinnen gefunden. Merkel wollte sich nicht festlegen, wann die große Koalition eine Einigung finden werde.

Frauenministerin Giffey (SPD) bestätigt dieses Unterfangen.

Menschen und damit auch Männer aufgrund ihres Geschlechtes zu benachteiligen (wie z. B. durch Frauenquote) ist laut Grundgesetz (siehe oben) verboten. Auch hier muss durch die politisch initiierte, regelmäßige Herabwertung von Männern und ihrer Anliegen und die Überhöhung von Frauen und ihrer Anliegen die Grundlagen für die Akzeptanz dieses Grundrechteentzugs in der Gesellschaft geschaffen werden.

Vertuschen des Kentler-Skandals

Helmut Kentler gehörte zu den Befürwortern einer „emanzipatorischen“ Jugendarbeit und setzte sich für die Legalisierung von Sex mit Minderjährigen ein, weil er es für heilsam hielt, wenn „schwer erziehbare“ Jungen bei vorbestraften Pädophilen untergebracht würden. Beim „Kentler-Experiment“ wurden in Berlin seit dem Ende der 1960er Jahre bis 2001 Jungen von Jugendämtern an vorbestrafte Pädophile vermittelt, wo diese dann missbraucht wurden. Ein Gutachten eines Forschungsteams der Universität Hildesheim hatte bestätigt, dass es sich bei den von Kentler empfohlenen Pflegestellen um „Kindeswohlgefährdung in öffentlicher Verantwortung“ handelte. Die Verantwortung für die Verbrechen liege „eindeutig und unstrittig beim Senat als dessen Dienstherr“.

Zwei Missbrauchsopfer hatten zu Beginn dieses Jahres das Land Berlin auf Schadensersatz verklagt. Die politisch Verantwortlichen tun sich jedoch schwer damit und berufen sich auf die Verjährung des Falles. Ein Schadensersatz könne nur, so Jugendstaatssekretärin Sigrid Klebba, „ohne Anerkennung einer Rechtspflicht“, also quasi aus Kulanz, geschehen. Ein mittlerweile veröffentlichtes Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Berliner Abgeordnetenhauses zur Problematik der Verjährung gibt den Opfern aber recht. Wenn niemand Einrede wegen Verjährung erhebe, würde sie im Prozess gar nicht relevant. Das Land Berlin könnte also auch entscheiden, das Argument der Verjährung nicht zu erheben, z. B. aufgrund des im Grundgesetz verankerten Sozialstaatsprinzips. Der Staat trägt danach eine grundsätzliche Verantwortung für den Schutz der sozial Schwachen. Ob die Politik ebenso zögerlich agieren würde, wenn es bei den missbrauchten Kindern nicht um Jungen, sondern um Mädchen handeln würde, dürfte verneint werden.

Laut Wolfgang Schröer von der Uni Hildesheim, der das Gutachten führend betreute, handelte es sich bei dem „Kentler-Experiment“ um ein „Netzwerk von Akteuren“, das geduldet worden sei. Zeitzeugen hätten bestätigt, dass das „Modell“ in der Senatsverwaltung bekannt gewesen und mitunter auch in Bezirksjugendämtern auf Akzeptanz gestoßen sei. Und es gebe zudem „deutliche Hinweise“ auf bundesweite Zusammenhänge. Das Gutachten empfiehlt deshalb, auch eine bundesweite Aufklärung in Gang zu setzen. Doch die oberste für Jungen zuständige Ministerin in Deutschland, Franziska Giffey (SPD), hat auf eine schriftliche Frage von MdB Beatrix von Storch (AfD) an die Bundesregierung, ob diese Studien bzw. Projekte zur Aufklärung des „Kentler-Experiments“ plane, initiiere oder unterstütze, durch die Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks (SPD) eine abschlägige Antwort erteilt: „Die Bundesregierung plant, initiiert oder unterstützt derzeit keine Studien bzw. Projekte zur Aufklärung des sog. ›Kentler-Experimente‹‘.“ Wen wunderts?

(Quellen: Welt: Berliner Senat verweigert Missbrauchsopfern Verhandlungen auf Augenhöhe https://www.welt.de/politik/deutschland/article210701651/Kentler-Experiment-Berlin… 06.07.2020 https://www.presseportal.de/pm/130241/4642397; Abruf 6.7.2020)

Giffeys Ministerium, das heute eine Aufklärung des Falles und des dahintersteckenden Netzwerkes ablehnt, hatte z. B. noch 2011 in seiner Dokumentation des Fachforums „Anerkennung außerschulischer Bildung“ durch Vertreter des Deutschen Jugendinstituts (DJI) explizit auf Kentler verwiesen (siehe betreffende Dokumentation S. 21 und 25). 

Obwohl es einer der größten Missbrauchsskandale in der Nachkriegsgeschichte ist, erfährt man in der Presse und vor allem in den GEZ-finanzierten Medien nur verhältnismäßig wenig darüber. Wenn davon geschrieben wird, wird möglichst vermieden, darauf hinzuweisen, dass es sich ausschließlich um Jungen als Missbrauchsopfer handelt. Zudem wird konsequent die theoretische Basis verschwiegen, die diesem „Experiment“ die „wissenschaftliche Rechtfertigung“ gab, nämlich die „emanzipatorische“ Jugendarbeit, einer der Grundpfeiler der heutigen Genderpolitik im Jugendbereich.

Übrigens verweist auch die bpb auf ihrer Homepage derzeit noch in drei Quellenangaben auf Kentler-Publikationen:

  • „Der Aufstand der Bildungseliten – Die Situation eskaliert: Berlin, 2. Juni 1967“. Aus diesem Beitrag geht auch hervor, dass Helmut Kentler Ende der Sechziger Jahre Polizeiberater und -psychologe war.
  • Detlef Siegfried: „Das Subversive retten. Eine Denkfigur der 1980er“. Hier wird verwiesen auf: Helmut Kentler (Hrsg.), Sexualwesen Mensch. Texte zur Erforschung der Sexualität, Hamburg 1984, S. 300
  • „Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 32-33/2007)“: „‚Politikferne‘ Jugendliche in der Kinder- und Jugendarbeit“.

Besonders interessant im Zusammenhang mit Huppertz‘ Podcast: Unter https://www.dissens-paedagogik-kunst.de/dissens/ueber-uns/ (Abruf 8.7.2020) kann man lesen:

1989 als früherer Verein Dissens e. V. gegründet, sind wir historisches ‚Urgestein‘ einer konsequent emanzipatorisch ausgerichteten pädagogischen Arbeit mit Jungen und im offiziellen ‚Dissens‘ mit den herrschenden Männlichkeitsbildern.

Hier wird klar, warum Huppertz diesen aktuellen Skandal in ihrem Podcast peinlichst genau vermeidet, obwohl sie die Gelegenheit hat, mit einem Mitglied des „Urgesteins“ einer konsequent emanzipatorisch ausgerichteten pädagogischen Arbeit mit Jungen zu reden. Wer das Sprechen über männliche Gewaltopfer als Einstiegsdroge für rechte Weltbilder diskreditiert, trägt dazu bei, dass die Verantwortlichen sich bei solchen Missbrauchsfällen bequemer aus ihrer Verantwortung stehlen können. Auch wenn Hechler sicher nicht der Kentler-Spezialist ist, wäre es in diesem Zusammenhang sehr wichtig gewesen, zu erfahren, wie er zu diesem staatlich geförderten sexuellen Missbrauch an Jungen steht und ob er im Outing der Missbrauchsopfer auch eine Einstiegsdroge für rechte Weltbilder sieht.

Fazit:

Die Bundeszentrale für politische Bildung diskreditiert Menschen, die sich für die berechtigten Anliegen und Belange von Jungen, Vätern und Männern einsetzen, durch eine nach ihren eigenen Kriterien als Hate Speech einzustufende Aktion, indem sie sie in die rechte Ecke schiebt und pauschal als Frauenhasser darstellt. Durch dieses regelmäßige Herabsetzen dieser Menschen und der berechtigten Anliegen und Belangen von Jungen, Vätern und Männern soll offenbar dazu beigetragen werden, aktuelle Grundrechteeinschränkungen von Jungen, Vätern und Männern in der Gesellschaft hoffähig zu machen. Durch die normative Kraft des Faktischen wird so die Empathie gegenüber männlichen Opfern von Nachteilen und Benachteiligungen sukzessive gesenkt.

Der Feminismus ist argumentativ am Ende. Aber er braucht auch keine Argumente mehr. Er hat die Macht, Kritiker zu unterdrücken.

Bild: AdobeStock_287577549 von 1STunningART

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