Alle Artikel der Kategorie "Gewalt gegen Männer"

Häusliche Gewalt gegen Männer: Was kann Mann dagegen tun?

Es ist aus zahlreichen internationalen Studien bekannt, dass Frauen bei häuslicher Gewalt nicht seltener Täter sind als Männer. Im Rahmen einer deutschen  Studie zu Vätern in Trennungs- und Scheidungssituationen wurde quasi als „Nebenprodukt“ festgestellt, dass in solchen Situationen Frauen sogar deutlich stärker zu Gewalt neigen als Männer. Wie übrigens auch bei häuslicher Gewalt gegen Kinder. In der letzten Zeit häufen sich E-Mails an MANNdat, in denen Betroffene häuslicher Gewalt - das heißt von Beziehungsgewalt - ihre Situation schildern und sich über die mangelnde Unterstützung seitens Polizei und Justiz sowie die kaum vorhandenen Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt gegen Männer beschweren. Lesen Sie hier: Das kann man als betroffener Mann dagegen tun.

MANNdat-Stellungnahme zum Amoklauf in Lörrach

Am 19. September 2010 ermordete eine Amokläuferin im baden-württembergischen Lörrach drei Menschen, bevor sie von der Polizei erschossen wurde. Die weibliche Täterschaft wirft die Frage auf, wie die Öffentlichkeit mit diesem Sachverhalt umgeht. Ist die Gesellschaft, sind die Medien, ist die Politik reif für eine differenzierte und geschlechtersensible Sichtweise auf Gewalt? Fragen, denen wir in unserer MANNdat-Stellungnahme nachgehen möchten, die Sie hier nachlesen können.

Offener Brief an Bundesfamilienministerin Schröder

In der Diskussion über die Opfer sexuellen Missbrauchs ist meist von „Kindern“ oder „Zöglingen“ die Rede. Das Wort „Jungen“ kommt Journalisten und Politikern nur schwer über die Lippen. Mit männlichen Opfern scheinen sie ihre Probleme zu haben. In die medial ausgekostete Schadenfreude über den moralischen Absturz der Kirchen scheint sich ein Anflug von schlechtem Gewissen zu mischen. Warum ist das so? Dieser Frage geht MANNdat in einem Offenen Brief an die für Jungen zuständige Bundesministerin Kristina Schröder nach.

Prof. Amendt und die EKD: Briefwechsel zum Thema „Häusliche Gewalt“

Brauchen wir noch Frauenhäuser? Nein, meint der renommierte Soziologe Prof. Gerhard Amendt in einem Artikel für "Welt am Sonntag", in dem er die Abschaffung der Frauenhäuser forderte. Die sind für ihn ein "Hort des Männerhasses" und ferner nicht geeignet, innerfamiliäre Auseinandersetzungen zu schlichten, die in häusliche Gewalt ausgeartet sind. Die Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist anderer Meinung. Sie antwortete Amendt in einem Offenen Brief, in dem sie seine Vorwürfe größtenteils zurückwies. Amendts Antwort auf diesen Offenen Brief veröffentlichen wir auf manndat.de.

Offener Brief an die niedersächsische Landesregierung

Am 18. Februar 2009 veröffentlichte die "Neue Osnabrücker Zeitung" einen Artikel über die niedersächsische Polizeistatistik bei häuslicher Gewalt für das Jahr 2007. Unter Berufung auf den niedersächsischen Innenminister Bernd Busemann erfuhr der Leser indirekt, dass sich der Anteil der von der Polizei ermittelten männlichen Opfer häuslicher Gewalt in jenem Jahr auf immerhin ca. 21,7 Prozent aller gemeldeten Fälle belief.
Uns fiel auf, dass das niedersächsische Sozialministerium auf seinen Internetseiten dagegen immer noch die - offensichtlich überholte - Zahl von 5 bis maximal 10 Prozent männlicher Opfer meldete, und so schrieben wir Innenministerium, Sozialministerium und Staatskanzlei den folgenden offenen Brief.

Pressemitteilung: Mangelnde Unterstützung männlicher Opfer häuslicher Gewalt?

Mit einem Offenen Brief wendet sich MANNdat an den nordrhein-westfälischen Innenminister Ingo Wolf (FDP). Anlass ist die ganz offensichtlich unzureichende Hilfe und Beratung seitens der nordrhein-westfälischen Polizei für männliche Betroffene häuslicher Gewalt. Auf der Portalseite der NRW-Polizei (www1.polizei-nrw.de) heißt es zum sogenannten Gewaltschutzgesetz unter anderem: „Mit den neuen Regelungen wurde erreicht, dass Opfer häuslicher Gewalt in dem Bewusstsein gestärkt werden, dass staatliche Stellen Hilfe leisten ... In der konkreten Situation kann weitere Gewalt verhindert werden und den Opfern wird durch Vermittlung an geeignete Beratungseinrichtungen konkrete Hilfe geleistet."

MANNdat gegen die Verharmlosung von Gewalt gegen Jungen

MANNdat kritisiert in einem offenen Brief an UNICEF anlässlich des Weltkindertages am 1. Juni die Verharmlosung von Gewalt gegen Jungen. Im Jahresbericht 2007 hat UNICEF zum Kampf gegen Gewalt gegen Mädchen aufgerufen. Gewalt gegen Jungen wurde ausgeblendet. Wie schon ein WHO-Bericht darlegte, sind Jungen nicht weniger von Tötungsdelikten betroffen als Mädchen. Jungen erleben Gewalt nicht seltener als Mädchen. MANNdat beklagt, dass gewalttätige Übergriffe auf Jungen in unserer sehr einseitig ausgerichteten Betroffenheitskultur weder thematisiert noch angeklagt werden. Das Verschweigen von Gewalt gegen Jungen trägt zu deren Verharmlosung und Legitimation bei.

MANNdat-Pressemitteilung zur häuslichen Gewalt

MANNdat erinnert mit dieser Pressemitteilung noch einmal an die Petition gegen die Stigmatisierung von Männern als alleinige Gewalttäter. Der Mann als Täter, die Frau als Opfer ? diese Stereotypen werden uns tagtäglich aufgetischt. Das ist schlimm genug. Noch schlimmer ist es aber, wenn mit solchen Stereotypen Politik gemacht wird. MANNdat e.V. legte deshalb Beschwerde gegen die Landesregierung von Niedersachsen ein wegen der unzutreffenden Darstellung der Problematik der häuslichen Gewalt in Veröffentlichungen der Landesregierung.

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