Alle Artikel der Kategorie "Kommentar"

Gewalt in Beziehungen – und täglich grüßt das Murmeltier

Es ist schon erstaunlich, wie sehr doch eine Ideologie das Gehirn blockieren kann. Auch heute noch. Und selbst gebildete Menschen scheinen nicht davor gefeit zu sein. Mittlerweile haben hunderte Studien das von Medien und Politik einseitig gezeichnete Bild vom gewalttätigen Mann und der Frau als Opfer widerlegt. Frauen schlagen sogar häufiger, so die aktuelle Auswertung internationaler Forschungen. Aber die Politik scheint ähnlich wie Bill Murray im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ in einer Zeitschleife festzusitzen: Immer wieder werden unabhängige und ergebnisoffene Studien zur Gewalt in Beziehungen ignoriert.

Männliche Opfer: verschwiegen, ignoriert, belächelt

Wieso lachen wir in unserer Gesellschaft, wenn eine Frau einem Mann eine Ohrfeige gibt, nicht aber im umgekehrten Fall? Warum werden geschlagene Männer ignoriert, sorgen sogar eher für Erheiterung, während wir andererseits Frauen bemitleiden, die ein unglückliches Kompliment erhalten haben? Nirgendwo divergiert die Ungleichbehandlung der Geschlechter so stark wie bei der Anteilnahme an Gewaltopfern. In der medialen Welt und in der Gesellschaft ist das Mitgefühl gegenüber von Gewalttaten betroffenen Männern deutlich geringer als gegenüber Frauen. Ist das sexistisch, inhuman, oder eben einfach nur feministisch und modern?

Männerhass auf Süddeutsch?

„Männer werden kaum als Opfer wahrgenommen“. So titelte die Süddeutsche Zeitung in einem Interview von Johanna Bruckner am 19. Dezember 2013. Es ging dabei um die Erfahrung, dass auch Männer Opfer sexueller Gewalt werden können. Die interviewte Sozialpsychologin Franciska Krings meinte dabei: "Wenn wir über sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sprechen, haben die meisten das Bild vom Chef im Kopf, der gegenüber seiner Sekretärin übergriffig wird. Männer werden kaum als Opfer wahrgenommen."

Der Spiegel und die Schweine

Es gibt Ereignisse, die können bei jemandem ein bleibendes Trauma hinterlassen, das sein Leben schlagartig und unwiederbringlich verändert. Das gibt es offenbar auch bei Medien. Seit der Trump-Wahl in den USA scheint der Spiegel hohlzudrehen. Man kann über Trump bei Gott sehr unterschiedlicher Ansicht sein. Er selber bietet dazu schon genug Anlass. Was beim Spiegel mit der Darstellung des US-Präsidenten als Unheil bringender Komet, der auf die Erde zurast, oder als köpfender IS-Terrorist begann, scheint sich jetzt auch auf andere Themen auszuweiten. Der Spiegel scheint seinen Kreuzzug gegen weiße Männer auch auf Jungen ausgedehnt zu haben.

Verschwörung, Verschwurbelung, Verschwendung: Das Gunda-Werner-Institut tagt

Am 31. Mai 2016 lud das Gunda-Werner-Institut im Rahmen des vom Steuerzahler über die Heinrich-Böll-Stiftung finanzierten politischen Bildungsauftrages zu der Veranstaltung: "Gegner*innenaufklärung – Informationen und Analysen zu Anti-Feminismus". Eine gute Gelegenheit also für MANNdat, mal wieder in die Gedankenwelt der selbsternannten Geschlechterkriegerinnen einzutauchen. Das Feindbild der Feministinnen verschiebt sich offenbar vom bösen Maskulismus immer weiter hin zur „konservativen“ Familie.

5 Euro retten eine bedrohte Tierart: Dich!

Auf der Nachhausefahrt von der Silvesterfeier erblickt das noch leicht verkaterte MANNdat-Mitglied Thomas Walter ein Plakat des World Wildlife Fund und kommt ins Sinnieren über globale Herausforderungen und Männerrechte, Schritte nach vorn und den Erhalt von Werten, Lügen und Wahrheiten. Ein besinnlicher, nicht immer ganz bierernster Kommentar zum neuen Jahr.

Niemand mag Pop-ups!

Aber immerhin stehe ich nicht mitten auf der Seite. Wenn Sie sich für unseren Newsletter anmelden wollen, tragen Sie sich hier ein. Es lohnt sich!

Ihre Daten sind sicher! Die Email verwenden wir nur für den Newsletter. Sie können sich jederzeit abmelden.