Offener Brief an den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages

Bei den Tauglichkeitsuntersuchungen der Bundeswehr (Musterung) stellen die männlichen Genitalien eines der wichtigsten Untersuchungsobjekte dar. Bei Frauen wird eine Untersuchung der Genitalien dagegen ausdrücklich ausgeschlossen. Aber auch die vorgeschriebenen Untersuchungen der weiblichen Brust, der Leistengegend und des Analbereichs finden bei ihnen offensichtlich nur ganz selten statt. Stehen hier, ähnlich wie beim Haar- und Barterlass der Bundeswehr, die Persönlichkeitsrechte der Frauen über der Fürsorgepflicht der Bundeswehr als Arbeitgeber? Oder liegt dies tatsächlich an dem überwiegend weiblichen Untersuchungspersonal?

Die Frauenquote und ihr Rattenschwanz

Die Beseitigung der Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes am Arbeitsplatz war eine der Hauptforderungen der Frauenpolitik vor 30 Jahren. Jetzt setzt die gleiche Frauenpolitik durch, dass die Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes in immer mehr Bereichen gesetzlich festgelegt wird: per Frauenquote. Dabei wird es nicht nur Dax-Unternehmen treffen, sondern weitgehende negative Veränderungen auf unsere Gesellschaft und Rechtsbewusstsein bewirken.

Achtung, geistige Tiefflieger von links!

Angriff auf den CAMPUS der Bundeswehrhochschule München. Die SPD dürfte bald unter die 5 %-Hürde rutschen, wenn es so weiter geht. 2009 hätte sie mit ca. 23 % Stimmenanteil schon fast von den vereinigten Links-Grünen überrundet werden können. Aber bezogen auf die 70 % ige Wahlbeteiligung kann sie sich immerhin noch einer Zustimmung von satten 16 % der Wahlberechtigten erfreuen... Was kann man tun, wen man dermaßen miserabel dasteht? Ganz einfach. Man versucht, die anderen schlecht zu reden, damit man zumindest dem Anschein nach etwas besser dasteht.

Ehrenamtlicher Zwangsdienst für Männer?

Am 30. Mai 2011 fand im Berliner Humboldt-Carree auf Einladung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Tagung „Gesellschaft 2020“ statt. Mit dabei das "Bundesforum Männer", ein vom Ministerium gefördertes und daher stramm auf der Linie der Regierung liegendes "Männerbündnis". Es ging bei der Tagung um ehrenamtliches Engagement, und da haben Männer nach Einschätzung von Martin Rosowski, Vorstandsvorsitzender des "Bundesforums", gegenüber den Frauen noch Nachholbedarf. Was aber nicht stimmt, wie unser Beitrag beleuchtet.

„Meine Lieblingsseite ist die Seite 14!“

Am 19. Mai wurde auf einer Tagung in Bonn das Gutachten einer Experten-Kommission des Fraunhofer-Instituts zum geplanten „Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung“ vorgestellt. MANNdat wurde bei dieser Tagung durch zwei Mitglieder vertreten, die nachstehend von ihren Eindrücken berichten. Der Bericht schildert ihre höchst subjektiven Eindrücke und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Vom „Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung“ kann genau genommen noch nicht gesprochen werden.

Ein Nachruf auf die Musterung

Nachfolgend veröffentlichen wir einen Gastbeitrag der Initiative BASTA (http://www.musterung.us), der sich mit der entwürdigenden Praxis der medizinischen Untersuchung von wehrpflichtigen jungen Männern in den Kreiswehrersatzämtern beschäftigt. Auch wenn zusammen mit der Wehrpflicht auch die Musterungen ausgesetzt worden sind: vollständig abgeschafft sind sie noch nicht. Eine Änderung der politischen Großwetterlage kann jederzeit wieder dazu führen, dass Wehrpflichtige gebraucht werden und dass sich dann wieder junge Männer unbekleidet, zum Teil von weiblichem Untersuchungspersonal, an ihren Genitalien untersuchen lassen müssen - eine Untersuchung, die weiblichen Anwärtern auf die Soldatenlaufbahn übrigens erspart bleibt.

Feminismus war gestern. Heute basteln wir Vogelhäuschen.

Familienministerin Kristina Schröder im Interview mit Men‘s Health. Die Zeitschrift Men‘s Health hat ein Interview mit Familienministerin Kristina Schröder veröffentlicht, und die Antworten der Ministerin könnten naive Gemüter glauben machen, das Frauenministerium werde demnächst bis auf die Grundmauern geschleift und durch ein Männerministerium ersetzt. Um diesem Eindruck entgegenzuwirken, hier eine Analyse des Gesprächs. So artig steigen die Redakteure Wolfgang Melcher und Jens Clasen von Men‘s Health in das Interview ein. Um dann vorsichtig anzufragen: „Aber sollte es der Bundesfrauenministerin nicht zu denken geben, wenn Redakteure eines Männermagazins sie mögen?“

Mehr Feminismus für Afghanistan. Und alles wird gut.

Da sterben in Afghanistan deutsche Soldaten am laufenden Band – natürlich für die Demokratie in Deutschland, versteht sich. Aber da es ja bisher ausschließlich Soldaten und keine Soldatinnen waren, kümmert das gewisse Kreise bestenfalls am Rand. Ein bisschen Mitgefühl natürlich muss aber schon sein. So dachte man sich wohl auch bei Anne Will in deren gleichnamiger ARD-Talkshow. Dort stand unlängst eine Sendung unter dem Motto „Lieber Mädchenschulen bauen als Taliban bekämpfen“. Offenbar ein fast schon verzweifelt anmutender Versuch gewisser Gruppen, dem Afghanistan-Einsatz so etwas wie eine moralische Legitimation aufzupfropfen, denn wenn es etwas gibt, wofür man bedenkenlos männliche Soldaten verheizen darf, dann sind es natürlich Mädchenschulen.

Niemand mag Pop-ups!

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