Alle Artikel von MANNdat

Bleibt die Bildungspolitik wieder tatenlos?

Schon in der PISA-Studie 2000 wurde die schlechtere Lesekompetenz von Jungen festgestellt. Doch statt der von der OECD geforderten Förderung unterstellen die Verantwortlichen den Jungen lieber pauschal Faulheit und soziale Inkompetenz. Nun hat die PISA-Studie 2016 ein weiteres Ungleichgewicht nachgewiesen: bei der Fähigkeit, komplexe Probleme im Team zu lösen, beträgt das geschlechterspezifische Bildungsgefälle ebenfalls fast ein Schuljahr. Wird nun endlich gehandelt?

Mütter haften für Scheinväter und sollen Unterhalt bezahlen

Pressemeldung der IG Jungen Männer Väter vom 6.11.2017: Mütter sollen als Verursacher der Irritationen bei Kuckuckskindern den scheinbaren Vätern den gezahlten Unterhalt ersetzen. Dies fordern Männer- und Väterverbände in ihrer Stellungnahme zum Regierungsentwurf zur Neuregelung des sogenannten „Scheinväterregresses“.

UNICEF marginalisiert erneut sexuelle Gewalt gegen Jungen

Das Marginalisieren von Gewalt gegen Jungen, Väter und Männer ist nicht gerechtfertigt. MANNdat kritisiert in einem offenen Brief an UNICEF das Weglassen von Jungen und männlichen Jugendlichen als Opfer sexualisierter Gewalt.

Wie Startnext die Behinderung der Vorführung eines Filmes aufgeben musste

Startnext ist eine Crowdfunding-Plattform und hat sich geweigert das Projekt zu unterstützen, anlässlich des von der UN immer noch ignorierten Internationalen Männertags den Film „The Red Pill“ von Cassie Jaye mit deutschsprachigen Untertiteln in Österreich zu zeigen. Nach Behauptung von Startnext handle es sich bei dem Film um die Verbreitung von „sittenwidrigem, diskriminierendem, rassistischem, rechtsextremem, religiöse Gefühle verletzendem Inhalt“. Doch der Initiator der Vorführung ließ nicht locker.

Neues Gerichtsurteil bestätigt quasi Rechtlosigkeit von Männern

Es geht Schlag auf Schlag. Gerade haben wir dargelegt, dass ein höchstrichterliches Urteil Gender Mainstreaming endgültig als Lüge entpuppt hat. Nun belegt ein weiteres Gerichtsurteil die Doppelmoral von Geschlechterpolitik.

0 % Männeranteil als Indikator für erfolgreiche Gleichstellung

Es gibt in Berlin mehr männliche als weibliche Arbeitslose, und weniger männliche Lehrer. Die Lebenserwartung von Männern ist geringer als die von Frauen, und es gibt mehr männliche als weibliche Gewaltopfer. Trotzdem endet die Gleichstellungspolitik nach wie vor dort, wo Jungen, Väter und Männer die schlechteren Quoten haben. Die Gleichstellungspolitik in Deutschland bleibt verlogen.

Sexuelle Belästigung als inflationäre Erscheinung

Haben Sie beim Lesen der Veröffentlichungen zur „MeToo“-Kampagne auch schon mehrfach das Gefühl gehabt, dass sich in der Presse ungehemmt männerfeindlicher Sexismus seine Bahn bricht? Werden Situationen als sexuelle Belästigungen eingestuft, die Sie als Mann selbst schon erlebt haben, aber anders beurteilen? Dann wird es Zeit, dass Sie Ihre Stimme erheben und an der #MenToo-Twitter-Aktion teilnehmen, ihre Erlebnisse dort kurz schildern und/oder auf diese Aktion in den Kommentarspalten der Zeitungen hinweisen, die entgegen wissenschaftlichen Ergebnissen völlig einseitig das sexistische Klischee vom Mann als alleinigen Täter und den nur als Opfer vorkommenden Frauen verbreiten.

Gerichtsurteil entlarvt Gender Mainstreaming als Betrug

Jetzt ist es endgültig offiziell. Die Gender-Mainstreaming-Akteure haben uns einen Bären aufgebunden. Gleichstellung ist auch im Zeitalter von Gender Mainstreaming ausschließlich Frauensache und bleibt ausschließlich Frauenförderung, sonst nichts. Männer und ihre Anliegen müssen pauschal draußen bleiben. Die demokratische Teilhabe von Männern an Gleichstellungspolitik wird diesen höchstrichterlich verwehrt. Ein Anspruch auf das Grundrecht aus Artikel 3 des Grundgesetzes, nachdem niemand wegen seines Geschlechtes benachteiligt werden darf, ist damit für Männer faktisch nicht vorhanden.