Alle Artikel der Kategorie "Jungen"

Offener Brief von MANNdat an den Ministerpräsidenten von NRW

Lesen Sie, was von den Vorsätzen zum Thema Jungenarbeit einer ehemaligen Oppositionspartei in NRW übriggeblieben ist. Neue Regierungsparteien erleiden offensichtlich einen signifikanten Gedächtnisverlust bezüglich ihrer politischen Vorhaben, sobald sie an die Macht kommen. Nach einem Treffen von MANNdat-Mitgliedern mit FDP-Vertretern aus NRW sah es zunächst so aus, als wäre die neue, nordrhein-westfälische Koalition durchaus offen für unsere Anliegen in Sachen Jungenpolitik. Leider hat die CDU hier eine ganz gegensätzliche Auffassung.

Zum internationalen Männertag: Offener Brief an den Bundespräsidenten

Anlässlich des Internationalen Männertages am 3.11. hat MANNdat ein offenes Schreiben an Horst Köhler verfasst. Jungen haben heute eine geringere Bildungsbeteiligung und ein geringeres Bildungsniveau als Mädchen. Trotzdem werden sie aus bildungspolitischen Maßnahmen, wie dem Zukunftstag, in fast allen Ländern und beim Bund ausgeschlossen. Die PISA-Studie legte schon im Jahr 2000 dar: "Diese Ergebnisse zeigen, dass die schwachen Leistungen der Jungen in den meisten OECD Staaten eine ernste bildungspolitische Herausforderung darstellen, der besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte, um den Anteil der Schülerinnen und Schüler auf dem untersten Leistungsniveau zu verringern."

Genitalverstümmelung bei Jungen und Männern

Männliche Genitalverstümmelung ist ein Tabuthema. Zweifelhafte »medizinische« oder »hygienische« Begründungen werden herangezogen, um das Thema zu bagatellisieren. Über die wahre Faktenlage ist kaum jemand informiert. MANNdat klärt auf. Genitalverstümmelung bei Jungen und Männern (auch als Zirkumzision bezeichnet) bedeutet konkret die komplette oder teilweise Entfernung der Vorhaut des Penis. Meistens wird dieser extrem schmerzhafte operative Eingriff ohne Betäubung vorgenommen. In den USA z.B., wo noch heute ca. 57% aller männlichen Neugeborenen kurz nach der Geburt routinemäßig beschnitten werden (mit fallender Tendenz), verwendet die Mehrzahl der Ärzte, die den Eingriff vornimmt, keine Schmerzmittel oder nimmt den Eingriff unter der hierfür unzureichenden lokalen Betäubung vor, obwohl Neugeborene genauso schmerzempfindlich sind wie Erwachsene.

Klares NEIN der Politik zum männlichen Erzieher!

Keine Unterstützung oder gar Förderung der Integration von Männern in den erzieherischen, sozialen oder pädagogischen Bereich in Baden-Württemberg im Rahmen der Novellierung des Landesgleichberechtigungsgesetzes.  So das enttäuschende Resultat einer Petition von MANNdat e.V. an den Landtag von Baden-Württemberg. In Baden-Württemberg sank der Anteil männlicher Grund- und Hauptschullehrer von 19,1% im Jahr 1995 auf 17,0% im Jahr 2000. Der Anteil männlicher Erzieher betrug in Baden-Württemberg schon 1998 nur 5,0%. Der Anteil männlicher Studierender an Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg nahm von über 40% im Jahr 1970 auf ca. 20% im Jahr 2000 ab.

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