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Die taz, veräppelte Väter und die Manipulierbarkeit des Bundesforums Männer

In ihrem Artikel „Väter auf Abwegen“ spricht die taz Vätern grundsätzlich die Legitimation ab, sich für ihre Gleichberechtigung einzusetzen, weil, so die taz, „sich juristisch in drei Jahrzehnten eine Menge [für Väter] getan“ habe. Deshalb seien die Forderungen der Väterrechtler überzogen. Unabhängig davon, dass uns die taz darüber im Dunkeln lässt, warum sie nicht gleichberechtigt über Feministinnen herzieht, da sich für diese in den letzten Jahrzehnten noch wesentlich mehr getan hat, führt sie Väter damit massiv hinters Licht.

Aufgeschnappt: Anne Gesthuysen über das berufliche Zurückstecken von Frauen und die gläserne Decke

Anne Gesthuysen, verheiratet mit Frank Plasberg, studierte Journalistik und ist Schriftstellerin, veröffentlichte drei frauenzentrierte Romane. Von 2002 bis 2014 moderierte sie das vom WDR produzierte ARD-Morgenmagazin, ab März 2004 als eine der Stammmoderatoren. 2014 gab sie das Morgenmagazin zugunsten der Familie mit dem damals dreijährigen Sohn auf. In der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ vom 30. Januar 2019 spricht sie an, dass sie nicht damit einverstanden gewesen wäre, wenn ihr Mann an ihrer Stelle wegen des Sohnes hätte zu Hause bleiben wollen, und dass diese Haltung nicht ungewöhnlich sei.

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