Alle Artikel der Kategorie "Gewalt gegen Männer"

Fragen an die Politiker zur geplanten Beschneidung der Grundrechte von Jungen

MANNdat stellt wieder einmal die unbequemen Fragen zu Rechten von Jungen und Männern, die sich andere nicht getrauen, auch wenn diese sich anmaßen, die Interessensvertretung von Jungen und Männern sein zu wollen. Die Legalisierung von Körperverletzung, wie sie durch das beabsichtige Beschneidungsgesetz bei Jungen vorgesehen ist, ist ein wesentlicher Eingriff in die Grundrechte von Jungen als Bundesbürger. Die Politiker, die darüber entscheiden, sind in der Verantwortung, diesen Grundgesetzentzug gewissenhaft zu hinterfragen. Wir fragen nach, ob sie sich dieser Verantwortung gestellt haben. Wir werden über die Antworten informieren. Derzeit wurden folgende Politiker angefragt: CDU: CSU: SPD: FDP: Bündnis 90/Die Grünen: Die Linke:

Dürfen Gleichstellungsbeauftragte männerfreundlich sein?

Monika Ebeling hat sich als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar auch für Jungen und Männer eingesetzt, wurde deshalb abberufen und hat ihren Arbeitsplatz verloren. Der Vorgang erregte europaweit als „Hexenjagd“ von Goslar Interesse. Nun hat sie die Vorgänge in einem packenden Buch beschrieben. Anlass für MANNdat, in einem Interview mit Frau Ebeling die Frage zu erörtern, wie männerfreundlich Gleichstellungsbeauftragte sein dürfen.

Große Koalition gegen Beschneidung von Kinderrechten

Nein, es ist leider keine große Koalition aus im Bundestag vertretenen Parteien, die sich gegen die Beschneidung von Kinderrechten vereint. Unsere Volksvertreter planen vielmehr, unter grober Missachtung des Grundgesetzes und der UN-Kinderrechtskonvention, die religiös motivierte Misshandlung von Kleinstkindern zu legalisieren. MANNdat listet zahlreiche Beiträge gegen die Beschneidung von männlichen Säuglingen und Kleinkindern auf.

MANNdat unterstützt Petition für §175er-Opfer

MANNdat e.V. unterstützt die Petition zur Entschädigung nach § 175 StGB in Deutschland verurteilten homosexuellen Männer. Bis 1994 wurden sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe gestellt. Eine gesetzliche Anerkennung und Entschädigung der Oper des Gesetzes blieb bislang aus. Die Beseitigung der Diskriminierung von männlichen Homosexuellen deckt sich mit unserem Vereinsziel, nämlich der Beseitigung von Nachteilen und Benachteiligungen von Männern. Leider haben Antidiskriminierungsstelle und Petitionsausschüsse ebenso wie der Bundestag bislang wenig Engagement gezeigt, die berechtigten Anliegen von Jungen und Männern ausreichend und angemessen zu würdigen. Wir hoffen, dass dieser Petition mehr Glück beschieden ist.

Keine Beschneidung der Menschenrechte von Jungen!

In einem offenen Brief an die Fraktionen des Bundestages kritisiert MANNdat die beabsichtigte Beschneidung des Menschenrechts auf körperliche Unversehrtheit bei Jungen. Dabei möchten wir auch klar herausstellen, dass die Beschneidung nicht "alternativlos" ist - sowohl im Islam, als auch in der jüdischen Religion gibt es Ausnahmen oder sogar Alternativen, auf die man zurückgreifen und damit Jungenrechte und Religion in Einklang bringen kann.

Die Katholische Kirche und ihr schwieriges Verhältnis zu Jungen

Die Missbrauchsvorfälle an Jungen in der katholischen Kirche sind noch in Erinnerung, da ist die Katholische Deutsche Bischofskonferenz wieder sehr schnell dabei, ihre „Befremdlichkeit“ zu äußern, wenn ein Gericht die körperliche Unversehrtheit von Jungen als achtenswert empfindet. Es scheint so, als hätte die katholische Kirche nach wie vor erhebliche Probleme damit, Jungen dieses Recht zuzugestehen. MANNdat kritisiert in einem offenen Brief die Haltung der Katholischen Kirche.

MANNdat im Gespräch mit Mario Lichtenheldt

Mario Lichtenheldt, Autor von "un-heil: Vorhaut, Phimose & Beschneidung", in einem ausführlichen Gespräch mit MANNdat zur aktuellen Debatte rund um das Kölner Beschneidungsurteil. Herr Lichtenheldt engagiert sich ebenso wie MANNdat gegen Beschneidungen von Jungen und arbeitet an gegen die hierbei herrschende Unkenntnis und die zum Teil absurden Vorurteile.

Koalition gegen Beschneidung von Kinderrechten

Nein, es ist leider nicht die Koalition aus fast allen im Bundestag vertretenen Parteien, die sich gegen die Beschneidung von Kinderrechten vereint. Unsere VolksvertreterInnen planen vielmehr, unter grober Missachtung des Grundgesetzes und der UN-Kinderrechtskonvention, die rituelle Stigmatisierung von Kleinstkindern zu legalisieren. MANNdat listet daher zahlreiche Beiträge gegen die Beschneidung von männlichen Säuglingen und Kleinkindern auf.

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