Alle Artikel der Kategorie "Kurz notiert"

Der Sexismus in der Sexismus-Debatte

Jungen sind nicht einfach nur Schweine, sie sind arme Schweine", schrieb schon am 8. Juni 2000 ausgerechnet der „Stern“, das Medium, das in der aktuellen Sexismus-Debatte den Obermoral-Apostel mimt  - ein Paradebeispiel für Sexismus. Vor wenigen Monaten hat der grüne Spitzenpolitiker Jürgen Trittin unter Beifall seiner Fraktion Jungen im Bundestag als minderbegabtes Geschlecht diffamiert. Das war sexistisch.

Seit Jahren belegen immer neue Studien, dass Jungen bei gleichen Schulleistungen schlechtere Noten als Mädchen bekommen. Auch das ist Sexismus.

Dutzende junge Männer in Aleppo massakriert

"In der syrischen Metroploe Aleppo ist ein grausames Massaker an dutzenden Männern verübt worden. Helfer bargen aus einem Kanal nach Angaben eines Rebellenkämpfers die Leichen von fast 80 jungen Männern, die gefesselt und dann mit einem Kopfschuss getötet worden waren."

Nur 30% in Österreich für Männerzwangsdienst

Nur gut die Hälfte der Abstimmungsberechtigten hat bei der Abstimmung zur Beibehaltung der Männerwehrpflicht in Österreich teilgenommen. In Österreich existiert, wie in den meisten Ländern mit Wehrpflicht, keine allgemeine Wehrpflicht, sondern eine Männerwehrpflicht. Von diesen 50%, die sich beteiligt haben, haben 59,8% für den Beibehalt der Männerzwangsdienste gestimmt, d.h. insgesamt etwa 30% der Abstimmungsberechtigten stimmten für den Beibehalt.

Beschneidung – Den Gesetzgeber hat der Teufel geritten

Nach der Legalisierung von Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung geht die Debatte zum Grundrechteentzug an Jungen weiter. Immer häufiger stellt sich die Frage, ob die politisch Verantwortlichen wirklich verantwortungsvoll gehandelt haben. Lesen Sie das Interview des humanistischen Pressedienstes mit dem Rechtsexperten Prof. Holm Putzke.

Zur Radikalisierung des Feminismus

Feministen, das ist bekannt, sind weder dialog- noch kritikfähig. Das gehört zu ihrer Charakteristik. Ein wunderschönes Beispiel dafür liefert die Randale bei einem Vortrag der ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Goslar an der Uni Mainz. Erschreckend und beängstigend zugleich ist aber, wie rabiat diese Klientel mittlerweile gegen Kritiker vorgeht. Ebeling verlor Amt und Beruf, weil sie zu väterfreundlich war.

Her mit der Pille für den Mann!

Das Ungeheuer von Loch Ness, jenem schönen See im schottischen Hochland, scheint sich mit den Jahren etwas zurückgezogen zu haben. Dafür taucht nun ein anderes Fabelwesen mit Regelmäßigkeit auf, begleitet von abenteuerlichen Spekulationen, vor allem in den Medien, wie z. B. aktuell auf Spiegel-Online: Die Pille für den Mann! In dem Beitrag werden bisherige Entwicklung und Gründe für die noch immer ausbleibende Zulassung der Pille für den Mann besprochen. Und will man dem Autor glauben, dann sind die Verantwortlichkeiten wieder mal in erster Line bei den Männern zu suchen, statt bei Pharmaindustrie und WHO, die aus mangelndem Interesse die Entwicklung der Pille für den Mann eingestellt haben.

Subjektive Gerechtigkeit

Wenn ein Kind erfährt, dass nur ein Elternteil das Leibliche ist, führt das natürlich zunächst zu einer Krise. So geschehen einer jungen Frau, die in der Zeitung mit den vier großen Buchstaben porträtiert wird. Da der eigene Vater unfruchtbar ist, entstand sie aus einer Samenspende. Ein Schock, ganz klar. Und daraus wurde ein Wunsch, der durchaus verständlich ist: Sie will ihren tatsächlichen Vater kennen lernen. Nun sollte man als erwachsene Frau eigentlich wissen, dass nicht jeder Wunsch in Erfüllung gehen kann. So auch hier: Samenspendern wird in Deutschland die Sicherung ihrer Anonymität garantiert.

Falschbeschuldigungen töten

Der Fall der bedauernswerten Inderin, die in Delhi vor kurzem das Opfer einer Massenvergewaltigung wurde und schließlich den ihr zugefügten Verletzungen erlag, hat das Aufsehen der Weltöffentlichkeit erregt und weltweit zu Empörung und zum Ruf nach Verbesserung der Frauenrechte in Indien geführt. Das ist durchaus gerechtfertigt. Leider war aber die Tatsache, dass ihr Freund, der sie retten wollte, schwerst verletzt wurde und fast ebenfalls gestorben wäre, den Medien bestenfalls eine Randnotiz wert.

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