Alle Artikel der Kategorie "Väter"

Anmerkungen zur geplanten Neuregelung der Vaterschaftstests

Der in einer Veröffentlichung vom Bundesjustizministerium/ Gesundheitsministerium vorgestellte Entwurf eines zweistufigen Verfahrens zu Klärung der Vaterschaft stellt, was die Möglichkeiten von Vätern betrifft, eine Vaterschaft anzufechten, eine Verbesserung dar, wie sie vom Bundesverfassungsgericht gefordert wurde. Die Umsetzung ist jedoch mangelhaft, da sie die in vielen Fällen entstehenden emotionalen und psychischen Härtefälle insbesondere für die Kinder billigend in Kauf nimmt. Durch Kindeswohl- und Härtefallklauseln wird anschließend versucht, diese Probleme, die das BMJ erst maßgeblich mitverursacht hat, partiell zu entschärfen. Es ist vollkommen unverständlich, weshalb man nicht eine Lösung favorisiert, die derartige Probleme von vornherein ausschließt.

Welttag der Eltern-Kind-Entfremdung

Am 25.4.2006 soll - jährlich wiederkehrend - zum ersten Mal der Welttag der Eltern-Kind-Entfremdung begangen werden. Auszug aus der deutschen Broschüre zum Thema PA (Parental-Alienation): »Eltern-Kind-Entfremdung umfasst die systematische Gehirnwäsche und Manipulation der Kinder mit dem einzigen Ziel, eine liebevolle und warme Beziehung zu zerstören, die sie einst zu einem Elternteil empfanden. D.h., ein Kind durch verbale und nonverbale Botschaften und Rituale dahin emotional zu mißbrauchen (Gehirnwäsche), dass es denkt, der andere Elternteil sei ein Feind.

Kommentar zur Reform des Unterhaltrechts – ein Gastbeitrag

MANNdat veröffentlicht einen Gastbeitrag zur neuesten Reform des Unterhaltsrechtes durch Justizministerin Zypries. Die Reform des deutschen Unterhaltsrechts ist beschlossene Sache, sie wird in der Öffentlichkeit dank der Berichterstattung der Medien überwiegend positiv, wenn auch nicht enthusiastisch aufgenommen. Von den Verbesserungen für Zweitfamilien und Kinder ist die Rede, von den Lasten der Ex-Ehefrauen. Und von den Unterhaltspflichtigen, meist Vätern und (Ex)Ehemännern? Nun, für die müsste dies doch immense Vorteile nach sich ziehen. Oder? Indessen ist davon explizit nur selten die Rede.

Den Preis der Reform zahlen die Väter

Zur Reform des Unterhaltsrechts oder:  Risiko Vaterschaft - Wer braucht einen Zeugungsstreik, wenn es die Zypries gibt? Die Reform des deutschen Unterhaltsrechts ist beschlossene Sache, sie wird in der Öffentlichkeit dank der Berichterstattung der Medien überwiegend positiv, wenn auch nicht enthusiastisch aufgenommen. Von den Verbesserungen für Zweitfamilien und Kinder ist die Rede, von den Lasten der Ex-Ehefrauen. Und von den Unterhaltspflichtigen, meist Vätern und (Ex)Ehemännern?  Nun, für die müsste dies doch immense Vorteile nach sich ziehen. Oder? Indessen ist davon explizit nur selten die Rede.

MANNdat-Aktion zu Karneval: AIDS ist nicht das einzige Risiko!

Rund 200.000 Euro können Männer die Folgen eines vergessenen Kondoms kosten. 200.000 Euro, das ist der Unterhalt, den Väter für uneheliche Kinder und deren Mütter zahlen müssen. In nicht wenigen Fällen bekommen die Männer ihre Kinder nie zu Gesicht. Oft wird es gar noch teurer. Die Pflicht zum Unterhalt ist oft das Einzige, was Vätern von ihren Kindern nach der Trennung bleibt. Denn Umgangsboykott durch die Kindesmutter ist kein Einzelfall. Angesichts der bevorstehenden "tollen Tage" warnt die geschlechterpolitische Inititiative MANNdat e.V. davor, bei amourösen Abenteuern auf das Kondom zu verzichten.

Offener Brief an Ministerin Zypries zu Vaterschaftstests

Hier veröffentlichen wir einen offenen Brief an die alte und neue Justizministerin, die anonyme Vaterschaftstests unter Strafe stellen will. Der größte Irrtum in der Debatte um diskrete Vaterschaftstests ist die Klassifizierung solcher Tests als »Gentests«. Dies ist wissenschaftlich nicht haltbar und verzerrt die Debatte. Deshalb ist es wichtig, immer wieder auf die Faktenlage hinzuweisen und für eine Versachlichung dieser emotionsbeladenen Thematik zu kämpfen. Dazu dient dieser offene Brief zu den Vaterschaftstests an die Justizministerin Zypries. Eine Verbreitung des Textes ist ausdrücklich erwünscht.

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