Alle Artikel der Kategorie "Väter"

Der Referentenentwurf zum gemeinsamen Sorgerecht Nichtverheirateter

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrecht (EGMR) sieht einen Verstoß gegen die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte, weil das Sorgerecht nichteheliche Väter benachteiligt. Seitdem steht die Politik seit Jahren vor einem Problem: Das Sorgerecht väterfreundlicher zu gestalten ohne Vätern Gleichberechtigung zu gewähren. Denn fest steht, dass die Politik nach wie vor Vätern kein gleichberechtigtes Sorgerecht zugestehen möchte. Jetzt liegt ein Referentenentwurf vor. MANNdat hat ihn beurteilt.

Armut, Unterhalt und Alleinerziehende

Nach gängiger Lesart sind Alleinerziehende besonders häufig von Armut betroffen. Grund sind oft verweigerte Unterhaltszahlungen ihrer Ex-Partner. Über die Armutsgefährdung getrennt lebender Väter wird dagegen weder eine Statistik geführt, noch ist das Thema als solches in der Öffentlichkeit präsent. MANNdat zeigt in seinem Faktenbeitrag "Armut, Unterhalt und Alleinerziehende" auf, dass von hoher Armutsgefährdung Alleinerziehender in Wahrheit keine Rede sein kann und dass andererseits die Armut Unterhaltspflichtiger (i.d.R. Männer) stark unterschätzt wird.

Männer- und Väterdiskriminierung kombiniert

Stellen Sie sich vor, Sie werden Opfer häuslicher Gewalt, aber die Polizei lacht Sie aus. Erst als Sie verletzt erscheinen, glaubt man Ihnen. Sie ziehen die Konsequenzen und trennen sich. Obwohl die Expartnerin gewalttätig ist und zusätzlich unter psychischen Probleme leidet, soll das Kind bei ihr verbleiben. Gibt es nicht? Gibt es schon, zumindest in Deutschland. In einem offenen Brief wendet sich der Vater an die zuständigen Ministerinnen. Anlass des offenen Briefes ist die Auszeichnung dreier Väter zum Weltfrauentag. Lesen Sie selbst.

Herzlichen Glückwunsch

Seit nunmehr zehn Jahren ist das Väterradio aktiv und liefert monatlich Informationen zu Männer- und Gleichstellungsthemen, veranstaltet Diskussionen und sendet Grüße von Vätern in Halle/Saale und Umgebung. So etwas macht natürlich viel Arbeit und kann nur von einem ganzen Stab an Leuten gestemmt werden. Dietmar-Nikolai Webel, Mitglied des Bundesvorstands des VAfK, hat dieses Projekt mit aus der Taufe gehoben und betreut es von Anfang an. Mit ihm führte MANNdat anlässlich dieses Jahrestages ein Interview.

Männertag am 3. November: Eine Laudatio

Niemand tut es, deswegen tun wir es, weil es höchste Zeit wird dafür: Wir nutzen die Gelegenheit des Männertages am 3. November, um endlich einmal allen Männern herzlich für alles zu danken, was sie für die Gesellschaft getan haben und immer wieder tun. Beispiele dafür gibt es mehr als genug. Da sind nicht nur die schweren und gefahrvollen Tätigkeiten, in denen Männer Herausragendes leisten, sondern es sind vor allem auch deren Verdienste um die wirtschaftliche Stärke Deutschlands und vieler anderer Staaten Europas.

Vätern Gleichberechtigung geben!

MANNdat e.V. unterstützt den Appell: „Die Bundesregierung möge die historische Chance nutzen und die Gleichstellung von Frauen und Männern in ihrer Rolle als Vater und Mutter gesetzlich garantieren. Sie soll die vom Europäischen Gerichtshof festgestellte Menschenrechtswidrigkeit im Familienleben beheben. Wir appellieren an die Bundesregierung die Neuregelungen der Elternrechte im Sinne der Familiengemeinschaften unter Anwendung des nachfolgenden Gleichstellungsmodells vorzunehmen.“

Zahlesel Vater

Seit Anfang des Jahres gibt es erhöhte Sätze der Düsseldorfer Tabelle. Deren Steigerungen wurden mit der Erhöhung des sächlichen Existenzminimums für Kinder begründet. Doch geändert wurde noch weit mehr als nur die bloßen Unterhaltssätze. Eine ausführliche Stellungnahme zu den neuen Unterhaltsrichtlinien veröffentlichen wir hier mit freundlicher Genehmigung des „Trennungs-FAQ-Forums“. Zusätzlich stellt MANNdat noch einige grundsätzliche Betrachtungen an und fragt, wie der Saat die Sache mit dem Unterhalt sieht, wenn er selbst einmal auf der Geberseite steht.

Kommentar zum Urteil gegen Väterdiskriminierung

Am 3. Dezember 2009 urteilte die kleine Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) mit 6 gegen eine Stimme, dass die in der Bundesrepublik praktizierte rechtliche Bevorzugung von Müttern gegenüber den Vätern bei nicht verheirateten Paaren eine eindeutige Diskriminierung der ledigen Väter sei. Bisher können unverheiratete Väter nur dann das Sorgerecht für ihre eigenen Kinder bekommen, wenn die Mutter es genehmigt. Ein Widerspruchsrecht haben die Väter nicht.

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