Alle Artikel der Kategorie "Geschlechterpolitik"

Tutzing, Rosenbrock und die Glorifizierung von Halbwahrheiten

Am 5. - 6. Juli 2013 fand in der Evangelischen Akademie Tutzing unter Leitung von Frau Dr. Ulrike Haerendel eine Veranstaltung „Frauenfeindlichkeit“ statt. Mitveranstalterinnen waren Jutta Höcht-Stöhr, Evangelische Stadtakademie München, und Michaela Pichlbauer, Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München. Eigentliches Kernthema dieser Veranstaltung war die nichtfeministische Männerbewegung, auch  „Männerrechtsbewegung“ genannt. Und die Vorankündigung zu der Veranstaltung sowie die Auswahl der Referenten ließen vermuten, dass es den Veranstalterinnen zu keinem Zeitpunkt um eine objektive Auseinandersetzung mit dem Thema Männerrechtsbewegung ging, sondern um die Konstruktion eines Feindbildes. Wir haben die Veranstaltung besucht und berichten.

DER MANN 2013: Arbeits- und Lebenswelten – Wunsch und Wirklichkeit

Die Zeitschrift „Bild der Frau“ hat anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums das Institut für Demoskopie Allensbach mit der Studie „DER MANN 2013: Arbeits- und Lebenswelten – Wunsch und Wirklichkeit“ (Kurzbezeichnung: Wie tickt der Mann?) beauftragt. Ziel der Studie war es nach eigenem Bekunden, „das Rollenverständnis von Männern, ihre Sicht auf die Arbeitsteilung der Geschlechter, auf Partnerschaft, Beruf und Familie und auf die Gleichberechtigung der Frau zu beleuchten“. MANNdat hat sich "Wie tickt der Mann?" genauer angesehen und eine Reihe von interessanten Details gefunden, die wir hier in einer Zusammenfassung der 85-seitigen Studie vorstellen wollen.

Die Champions League des Sexismus, Viertelfinale 1

Für die erste Viertelfinalgruppe unserer Champions League des Sexismus haben sich als Erstplatzierte der Gruppe 1 haben sich die Damen Sabina Riedl und Barbara Schweder mit einem schönen Beispiel für männerfeindlichen Biologismus und als Erstplatzierte der Gruppe 3 Frau Hillary Clinton für ihre Erkenntnis der wahren Opfer eines Krieges qualifiziert. Dazu kommen noch die Zweitplatzierten aus Gruppe 2 und 4: Die unvermeidliche Alice Schwarzer und das Frauenstatut der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Wirklich eine unglaublich schwere Gruppe. Wir sind gespannt, wer da wohl weiter kommt.

Die Champions League des Sexismus, Viertelfinale 2

In das zweite Viertelfinale unserer Champions League des Sexismus haben es geschafft: Als Zweitplatzierter der Gruppe 1 Herr Marc Grumpy Olejak von der Piratenpartei und als Erstplatzierte der Gruppe 2 Frau Cornelia Pieper von der FDP. Hinzu kommt noch die Zweiplatzierte aus Gruppe 3, die in Somalia geborene und lange Jahre für die Vereinten Nationen tätige Waris Dirie. Den Abschluss dieser Viertelfinalgruppe bildet die Siegerin aus Gruppe 4 Frau Karin Dietl-Wichmann, der kein Trick zu mies und keine "List" kriminell genug erscheint, um sie nicht bei der Scheidung einsetzen zu können.

Bundesregierung widersetzt sich eigenem Jungenförderauftrag

Angefangen hat alles mit einer harmlosen Anfrage beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zum Stand der Umsetzung des Antrags zur Jungenförderung, der vor zwei Jahren vom Bundestag angenommen wurde. Am Ende steht ein eindrucksvoller Beleg, dass das Referat für Gleichstellung von Jungen und Männern im BMFSFJ nicht für Gleichstellung von Jungen und Männern steht, sondern diese vielmehr verhindern soll - z.B. im Bildungsbereich.

Antworten auf die MANNdat-Wahlaktion

Am 30. August startete MANNdat eine Aktion zur Bundestagswahl. Mit Hilfe eines Fragebogens sollen die Direktkandidaten des eigenen Wahlkreises zu ihrer Einstellung gegenüber einer echten Gleichberechtigung befragt werden - einer Gleichberechtigung also, die Jungen und Männer im gleichen Maße berücksichtigt, wie Frauen und Mädchen. Die ersten Antworten sind eingetroffen und können hier nachgelesen werden. Bis zum 18. September können noch weitere Antworten eingereicht werden.

Keine Jungen-, Männer oder Väterthemen – keine Stimme!

Bislang haben wir bei jeder Bundestagswahl dargelegt, wie die etablierten Parteien zu Jungen-, Männer- und Väterthemen stehen. Dieses Mal machen wir das nicht. Warum? Wer unsere Homepagebeiträge der letzten vier Jahre liest, kann sich problemlos ein Bild machen, wie die einzelnen Parteien zu Jungen-, Männer- und Väterthemen stehen. Insgesamt muss man eindeutig resümieren: Wer etablierte […]

Geschlechterpolitische Doppelmoral bei CDU/CSU

Es gibt vermutlich derzeit keine andere Politiksparte, bei der Doppelmoral dermaßen zur Selbstverständlichkeit geworden ist, wie die Geschlechterpolitik. Und da insbesondere der konstruierte Gender-Pay-Gap. Ein Konstrukt, mit dem nicht nur die SPD Wahlkampf macht. Dr. Georg Alfes veröffentlichte zu dieser Doppelmoral bei der CDU/CSU einen interessanten Beitrag auf Freie Welt.   Quelle http://www.freiewelt.net/reportage/die-union-und-die-frauen-gleich-ist-noch-langst-nicht-gleich-genug-10007441/ Abruf 2.9.2013

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