Alle Artikel mit dem Stichwort "Jungen"

Geschlechtsspezifische Arbeit mit zweierlei Maß? Oder: Gleichberechtigung ohne Gleichbehandlung

Im Zuge der Recherche darüber, inwieweit die Kategorien Geschlecht oder Gender in den Webseiten der bezirklichen Jugendämter in Berlin Einzug erhalten haben, fielen mir insbesondere die Leitlinien des Jugendamtes Charlottenburg-Wilmersdorf auf. Ich achtete schwerpunktmäßig darauf, ob neben den mittlerweile selbstverständlichen Angeboten für Mädchen und junge Frauen auch Angebote für Jungen und junge Männer vorhanden sind. Nicht nur aufgrund ihrer bloßen Existenz fielen mir die Leitlinien auf – weitere über geschlechtsspezifische Arbeit waren lediglich in der Internetpräsenz des Jugendamtes Marzahn-Hellersdorf zu finden, die aber mittlerweile entfernt worden sind.

Jungen in Deutschland – Die politisch gewollte Perspektivlosigkeit?

Jungen haben heute eine geringere Bildungsbeteiligung und ein geringeres Bildungsniveau als Mädchen. Wer nun aber denkt, die Politik würde den Fokus ihrer Bemühungen wieder verstärkt auch den Jungen zuwenden, täuscht sich. Es ist unglaublich, aber wahr: In Deutschland werden erwachsene Frauen gefördert, aber Jungen diskriminiert.

Offener Brief von MANNdat an den Ministerpräsidenten von NRW

Lesen Sie, was von den Vorsätzen zum Thema Jungenarbeit einer ehemaligen Oppositionspartei in NRW übriggeblieben ist. Neue Regierungsparteien erleiden offensichtlich einen signifikanten Gedächtnisverlust bezüglich ihrer politischen Vorhaben, sobald sie an die Macht kommen. Nach einem Treffen von MANNdat-Mitgliedern mit FDP-Vertretern aus NRW sah es zunächst so aus, als wäre die neue, nordrhein-westfälische Koalition durchaus offen für unsere Anliegen in Sachen Jungenpolitik. Leider hat die CDU hier eine ganz gegensätzliche Auffassung.

Zum internationalen Männertag: Offener Brief an den Bundespräsidenten

Anlässlich des Internationalen Männertages am 3.11. hat MANNdat ein offenes Schreiben an Horst Köhler verfasst. Jungen haben heute eine geringere Bildungsbeteiligung und ein geringeres Bildungsniveau als Mädchen. Trotzdem werden sie aus bildungspolitischen Maßnahmen, wie dem Zukunftstag, in fast allen Ländern und beim Bund ausgeschlossen. Die PISA-Studie legte schon im Jahr 2000 dar: "Diese Ergebnisse zeigen, dass die schwachen Leistungen der Jungen in den meisten OECD Staaten eine ernste bildungspolitische Herausforderung darstellen, der besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte, um den Anteil der Schülerinnen und Schüler auf dem untersten Leistungsniveau zu verringern."

Wolfgang Bergmann: Kleine Jungs – Große Not

Unruhig, aggressiv, orientierungslos: Mit den Jungen in unserer Gesellschaft stimmt etwas nicht. Sie brauchen eine andere Art von Förderung und Zuwendung. Wie wir ihnen helfen können, beschreibt der aus Zeitschriften und TV bekannte Kinder- und Familientherapeut Wolfgang Bergmann anhand vieler Beispiele aus seiner Praxis und mit zahlreichen konkreten Tipps. Ein hochaktuelles, brisantes Thema, das Eltern, Lehrer und Erzieher gleichermaßen anspricht.

Gisela Preuschoff: Arme Jungs. Was Eltern von Söhnen wissen sollten

Jungen sind anders! Aber behandeln wir sie auch so? Die Geschlechterforschung belegt eindeutig, dass Jungen sensibler, langsamer und liebebedürftiger als Mädchen sind. Schon als Embryos sind sie anfälliger, als Säuglinge sterben sie häufiger und als Kinder verunglücken sie öfter als Mädchen. Wie kommt es dann, dass aus ihnen so häufig kleine aggressive Schläger werden? Oder warum werden sie so oft zu schlaffen Schulversagern? Was müssen Eltern wissen und was sollten sie anders machen, damit ihre Söhne zu selbstbewußten, ausgeglichenen und liebevollen Männern heranwachsen können?

Ist häusliche Gewalt männlich?

MANNdat stellt hier einen ausführlichen Artikel des Gastautors Helmut Wilde zum Thema häusliche Gewalt vor. Aus dem Inhalt: Die Ausübung von Gewalt wird als Phänomen des Geschlechtes eines Menschen angesehen. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass "Männer Täter und Frauen Opfer" seien. Diese Annahme ist zu einem zentralen Bestandteil fachlicher und nichtfachlicher Überzeugungssysteme geworden. Die Zuordnung von Gewalt und Geschlecht erfolgt auf der Grundlage der Interpretation von Hellfeldzahlen und durch die Annahme der patriarchalischen Grundordnung westlicher Gesellschaften.

Jungenförderung in NRW – MANNdat im Gespräch mit Christian Lindner, FDP

Jungen- und Männerpolitik hat mit der neuen CDU/FDP-Koalition in Nordrhein-Westfalen offenbar neue Akzente bekommen. Dies jedenfalls war der Eindruck eines Gespräches, das Frank Langenfeld und Dr. Eugen Maus vom MANNdat e.V. am Donnerstag, den 15. September, mit Christian Lindner von der FDP führten. Christian Lindner ist Generalsekretär der FDP in NRW, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion und Sprecher der FDP-Fraktion im Ausschuss für Generationen, Kinder, Jugend, Familie, Integration (mehr über ihn unter <www.christian-lindner.de>).

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