Bildungspolitische Benachteiligung von Jungen als Frauenfördermittel

von MANNdat

Bildungssituation von Jungen

Wir haben heute ein ausgeprägtes geschlechterspezifisches Bildungsgefälle zuungunsten der Jungen. Die männliche Jugendarbeitslosenquote ist in allen Bundesländern höher als die weibliche, durchschnittlich um etwa 20% höher, in einzelnen Bundesländen, wie Hamburg oder Berlin, sogar um etwa 40% höher. Der Jungenanteil bei Abiturabschlüssen ist ebenso in allen Bundesländern signifikant niedriger als der Mädchenanteil, relativ gesehen durchschnittlich um 20% niedriger, am deutlichsten in Niedersachen, Hamburg und Sachsen-Anhalt. Dafür ist der Jungenanteil bei Jugendlichen ohne Schulabschluss in allen Bundesländern wesentlich höher als der Mädchenanteil, relativ gesehen durchschnittlich um etwa 50% höher. Besonders hoch ist der Anteil von Jungen ohne Schulabschluss in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Thüringen.

Bildungsfoerderung_Schulabbrecher 

Bildungsfoerderung_Hochschulreife

Die PISA-Studien zeigen weiterhin, dass das geschlechterspezifische Bildungsgefälle innerhalb der letzten 14 Jahre sogar noch signifikant gestiegen ist.

Nur der Gender-Gap zuungunsten der Mädchen wird abgebaut, der Gender-Gap zuungunsten der Jungen vergrößert sich.

Nur der Gender-Gap zuungunsten der Mädchen wird abgebaut, der Gender-Gap zuungunsten der Jungen vergrößert sich.

Kein Gleichstellung für Jungen. Der Gender Gap in der Lesekompetenz steigt.

Keine Gleichstellung für Jungen. Der Gender Gap in der Lesekompetenz steigt.

In Artikel 7, Absatz 3 des Grundgesetzes heißt es:

„Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.“

Das bedeutet, dass die Bildungspolitiker in vollem Umfang für das geschlechterspezifische Bildungsgefälle verantwortlich sind.

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Lesermeinungen

  1. Von Wolf

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  2. Von Bernhard Brugger

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  3. Von Helmut-FR.

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  4. Von Matze

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  5. Von Wolf

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    • Von Dr. Bruno Köhler

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