Alle Artikel mit dem Stichwort "Beschneidung"

Beschneidung – Den Gesetzgeber hat der Teufel geritten

Nach der Legalisierung von Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung geht die Debatte zum Grundrechteentzug an Jungen weiter. Immer häufiger stellt sich die Frage, ob die politisch Verantwortlichen wirklich verantwortungsvoll gehandelt haben. Lesen Sie das Interview des humanistischen Pressedienstes mit dem Rechtsexperten Prof. Holm Putzke.

Bundestag, männliche Beschneidung und viele offene Fragen

Am 28.12.2012 trat ein Gesetz in Kraft, das die Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung erlaubt. Viel ist darüber geredet worden. Die Frage nach den Grundrechten für Jungen kam dabei jedoch zu kurz und die Frage nach der Komplikationsrate für Jungen durch Beschneidung wurde erst gar nicht gestellt. MANNdat stellt wieder die unbequemen Fragen. Über 100 tote Jungen jährlich infolge von Beschneidungen schätzt man in den USA. Wie verantwortungsvoll haben die Bundestagsabgeordneten das Thema behandelt?

Bundestag beschneidet Grundrechte von Jungen!

Es ist soweit: Der Bundestag hat entgegen aller Kritik den Gesetzentwurf zur Legalisierung von Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung verabschiedet. Demnach darf Jungen und männlichen Babys, unabhängig ob religiös oder nicht religiös motiviert, ein gesundes Organ irreversibel entfernt werden. Damit wird Jungen faktisch das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit nach Artikel 2 des Grundgesetzes und das Grundrecht auf Gleichberechtigung nach Artikel 3 des Grundgesetzes entzogen. Lesen Sie zu diesem schwarzen Tag für Jungenrechte auch die ersten Pressestimmen von MOGiS e.V. und Terres des Femmes.

Fragen an die Politiker zur geplanten Beschneidung der Grundrechte von Jungen

MANNdat stellt wieder einmal die unbequemen Fragen zu Rechten von Jungen und Männern, die sich andere nicht getrauen, auch wenn diese sich anmaßen, die Interessensvertretung von Jungen und Männern sein zu wollen. Die Legalisierung von Körperverletzung, wie sie durch das beabsichtige Beschneidungsgesetz bei Jungen vorgesehen ist, ist ein wesentlicher Eingriff in die Grundrechte von Jungen als Bundesbürger. Die Politiker, die darüber entscheiden, sind in der Verantwortung, diesen Grundgesetzentzug gewissenhaft zu hinterfragen. Wir fragen nach, ob sie sich dieser Verantwortung gestellt haben. Wir werden über die Antworten informieren. Derzeit wurden folgende Politiker angefragt: CDU: CSU: SPD: FDP: Bündnis 90/Die Grünen: Die Linke:

„Zeit für einen historischen Wandel in Sachen Beschneidung“

Der AK Kinderrechte der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) präsentiert die von der Kritik gefeierte Channel-4-Dokumentation „It’s a boy!“ des jüdischen Filmemachers Victor Schonfeld erstmalig in Deutschland. Auch die Abgeordneten des Deutschen Bundestags haben Gelegenheit, den Film zu sehen. „Es soll niemand behaupten können, nicht gewusst zu haben, worüber er entscheidet“, meint gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon.

Bundeskabinett liefert Jungen ans Messer

Das Bundeskabinett hat entgegen aller Kritik von Kindesschützern und Interessenvertretungen von Jungen den Gesetzentwurf zur Legalisierung von Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung verabschiedet. Nach dem Willen des Bundeskabinetts darf Jungen und männlichen Babys demnach, selbst von medizinischen Laien, ohne medizinische Notwendigkeit, ein gesundes Organ irreversibel entfernt werden. In einer Pressemitteilung nimmt MANNdat Stellung zu dem umstrittenen Gesetzentwurf.

Stellungnahme zur beabsichtigten Legalisierung von Körperverletzung an Jungen

In einem Brief an das Bundesministerium der Justiz hat MANNdat e.V. Stellung zum vorgelegten Gesetzentwurf zur Beschneidung männlicher Kinder genommen. Der Gesetzesentwurf ist eine Reaktion auf das Kölner Gerichtsurteil, das Beschneidung als rechtwidrig bewertet hat. Er will die Körperverletzung an Jungen legalisieren. Außerdem wird im derzeitigen Gesetzesentwurf die zivilrechtliche Klage durch Geschädigte ausgeschlossen, so dass später keine Klagen der Opfer mehr kommen können. Lesen Sie unsere Stellungnahme.

Ethikrat: Kein Blankoscheck für Beschneidung!

Der Ethikrat befürwortet die Beschneidung von Jungen? Nein. Aber es wird so ausgelegt. Von wem? Und warum? Der Ethikrat hat sich nicht einstimmig für die Legalisierung ritueller Beschneidungen ausgesprochen, auch wenn das in verschiedenen Medien absichtlich so dargestellt wird. Im Gegenteil: Es gab äußerst kontroverse Diskussionen. Der Ethikrat hat lediglich eine humanere Form der Beschneidung angemahnt. Lesen Sie unsere Stellungnahme.

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