Alle Artikel mit dem Stichwort "Diskriminierung"

Ministerienbrief zur Jungenförderung nur ein Alibi?

In einer Pressemitteilung äußert sich MANNdat e.V. zum Brief der beiden baden-württembergischen Minister an die Schulen des Landes, für die bevorzugte Einstellung männlicher Erzieher und Grundschullehrer zu werben. Stuttgart: Baden-Württembergs Kultusminister Rau und Sozialministerin Stolz (CDU) beklagen das schlechte Bildungsniveau der Jungen im Lande. Nach einer Kleinen Anfrage der Grünen zur Jungenförderung riefen sie die Schulen dazu auf, mehr männliche Grundschullehrer einzustellen. Sie hoffen, durch mehr männliche Vorbilder ließe sich das Bildungsniveau der Jungen verbessern.

Offener Brief an Ursula von der Leyen

Anlässlich des Vatertags am 17. Mai: In einem offenen Brief an Bundes-Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) kritisieren MANNdat und der VAfK- Ortsverein Euregio-Aachen die Ausgrenzung und Diskriminierung von aktiv erziehenden Vätern durch die deutsche Politik. Die vollständige Kritik an der väterfeindlichen Politik lesen Sie hier.

Ministerin v.d. Leyen – kein Herz für Jungs

MANNdat-Kommentar zur Jungen-diskriminierender Aussage unserer Familienministerin. Ministerin von der Leyen ist es egal, ob Jungs bei Bildungsstudien schlechter abschneiden. Sie befürwortet ausdrücklich die Bevorzugung von Mädchen u.a. in der Schul- und Ausbildungspolitik. Wir wundern uns: Waren nicht »Empathie« und »emotionale Kompetenz« die Kerneigenschaften, die man seit Jahrzehnten den Frauen andichtete? Das scheint an von der Leyen vorbeigegangen zu sein. Warum sonst schließt sie die Jungs von einer umfassenden Unterstützung, wie sie für Mädchen z.B. in Form des »Girl's Day« zukommt, aus? Ebenso merkwürdig weltfremd ist ihre Aussage, dass bei der Benachteiligung von Mädchen »kein Hahn danach kräht«.

Petition an die EU zum Thema Männergesundheit

MANNdat beschwert sich diesmal bei der Europäischen Union über die deutsche Ungleichbehandlung von Männern im Gesundheitsbereich. Unserer Meinung nach bleibt die Regierung der Bundesrepublik Deutschland jedoch auf diesem Feld untätig. Dies ist unter anderem daran erkennbar, dass es in Deutschland auf Bundes- und Länderebene nur Frauengesundheitsberichte, aber keine Männergesundheitsberichte gibt. Weiterhin führt die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zwar eine Frauengesundheitsdatenbank, aber keine Männergesundheitsdatenbank.

Männer: AIDS-Opfer 2. Klasse?

Entwicklungshilfeministerin Wieczorek-Zeul will die Aids-Hilfe ihres Ministeriums künftig auf Mädchen und Frauen konzentrieren. Blitzmerkerin Heidemarie Wieczorek-Zeul findet, dass weibliche AIDS-Infizierte irgendwie »opferiger« sind als männliche. Damit hatten wir schon gerechnet. MANNdat kennt ja seine Pappenheimer. Und wo feministische Ignoranz ist, sind unsere Pressemeldungen nicht weit.

Diskriminierung männlicher Behinderter

In einem offenen Brief fragte MANNdat bei Ministerin von der Leyen nach, weshalb männliche Behinderte nicht dieselbe Zuwendung bekommen wie weibliche. Es ist schon grotesk, wie sehr man in der Politik die einseitige Frauenbevorzugungspolitik verinnerlicht hat: Weiblichen Behinderten werden Selbstbehauptungskurse genehmigt, männlichen werden sie schlichtweg verweigert.MANNdat möchte wissen, warum und hat  einmal bei der zuständigen Ministerin von der Leyen nachgehakt.

Kommentar zur Reform des Unterhaltrechts – ein Gastbeitrag

MANNdat veröffentlicht einen Gastbeitrag zur neuesten Reform des Unterhaltsrechtes durch Justizministerin Zypries. Die Reform des deutschen Unterhaltsrechts ist beschlossene Sache, sie wird in der Öffentlichkeit dank der Berichterstattung der Medien überwiegend positiv, wenn auch nicht enthusiastisch aufgenommen. Von den Verbesserungen für Zweitfamilien und Kinder ist die Rede, von den Lasten der Ex-Ehefrauen. Und von den Unterhaltspflichtigen, meist Vätern und (Ex)Ehemännern? Nun, für die müsste dies doch immense Vorteile nach sich ziehen. Oder? Indessen ist davon explizit nur selten die Rede.

Jungen in Deutschland – Die politisch gewollte Perspektivlosigkeit?

Jungen haben heute eine geringere Bildungsbeteiligung und ein geringeres Bildungsniveau als Mädchen. Wer nun aber denkt, die Politik würde den Fokus ihrer Bemühungen wieder verstärkt auch den Jungen zuwenden, täuscht sich. Es ist unglaublich, aber wahr: In Deutschland werden erwachsene Frauen gefördert, aber Jungen diskriminiert.

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