Gegen steuerliche Entlastung von Frauen wegen angeblicher Gerechtigkeit

Die geschlechterpolitische Initiative MANNdat e.V. wendet sich gegen jegliche Bestrebungen, durch steuerliche Entlastung von Frauen und gleichzeitige Belastung von Männern ein Mehr an angeblicher „Gerechtigkeit" herstellen zu wollen. „Jede sogenannte ‚positive Diskriminierung' von Frauen ist eine negative Diskriminierung von Männern, die wir entschieden ablehnen", sagt dazu Frank Langenfeld, bei MANNdat zuständig für Berufs- und Arbeitsmarktfragen. Männer sind finanziell die Haupt-Leistungsträger in unserer Gesellschaft.

MANNdat gegen die Verharmlosung von Gewalt gegen Jungen

MANNdat kritisiert in einem offenen Brief an UNICEF anlässlich des Weltkindertages am 1. Juni die Verharmlosung von Gewalt gegen Jungen. Im Jahresbericht 2007 hat UNICEF zum Kampf gegen Gewalt gegen Mädchen aufgerufen. Gewalt gegen Jungen wurde ausgeblendet. Wie schon ein WHO-Bericht darlegte, sind Jungen nicht weniger von Tötungsdelikten betroffen als Mädchen. Jungen erleben Gewalt nicht seltener als Mädchen. MANNdat beklagt, dass gewalttätige Übergriffe auf Jungen in unserer sehr einseitig ausgerichteten Betroffenheitskultur weder thematisiert noch angeklagt werden. Das Verschweigen von Gewalt gegen Jungen trägt zu deren Verharmlosung und Legitimation bei.

Offener Brief an Ursula von der Leyen

Anlässlich des Vatertags am 17. Mai: In einem offenen Brief an Bundes-Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) kritisieren MANNdat und der VAfK- Ortsverein Euregio-Aachen die Ausgrenzung und Diskriminierung von aktiv erziehenden Vätern durch die deutsche Politik. Die vollständige Kritik an der väterfeindlichen Politik lesen Sie hier.

Bündnis 90/Die Grünen nehmen die Jungen ins Blickfeld

MANNdat e.V. begrüßt, dass sich die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen den wachsenden Bildungsproblemen von Jungen widmet. Am 27. April 2007 werden ab 14:00 Uhr im Landtag in Stuttgart in einer öffentlichen Anhörung Fachleute die Bildungssituation von Jungen darlegen und Ursachen für die Probleme diskutieren. Mit dabei ist Dr. Bruno Köhler von MANNdat e.V. Fast doppelt so viele Jungen wie Mädchen haben keinen Schulabschluss. Nahezu zwei Drittel der Sonderschüler sind Jungen. Schon die PISA-Studie 2000 bezeichnete die Bildungssituation der Jungen als besonderebildungspolitische Herausforderung. Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen will sich dieser Herausforderung nun stellen.

Jungen bleiben die Verlierer deutscher Gleichstellungspolitik

MANNdat e.V. kritisiert zum Zukunftstag die fortgesetzte Ausgrenzung von Jungen aus Berufswahlprojekten. Am Zukunftstag am 26. April 2007 öffnet der Bundestag die Türen für Mädchen, um ihnen frauenuntypische Berufe im Bundestag oder im Zusammenhang mit dem Bundestag vorzustellen. Jungen sind dabei jedoch ausgeschlossen. Dabei gibt es im Bundestag auch genügend männeruntypische Berufe, z.B. im Bereich Dienstleistung, Bürokommunikation oder in der bundestagseigenen Kinderbetreuung.

Mehr Mut zum Buch für Jungen

Zum Welttag des Buches am 23. April 2007 weist MANNdat e.V. auf seine Jungenleseliste hin. „Schon die PISA-Studie 2000 hat gezeigt, dass die schlechte Lesekompetenz von Jungen auch von deren Lesemotivation abhängt", so Dr. Bruno Köhler, Leiter des Projektes „Jungenleseliste" bei MANNdat e.V. „Dadurch haben wir die Möglichkeit, durch Eingehen auf das Leseinteresse von Jungen deren Lesemotivation und damit auch deren Lesekompetenz zu verbessern."

Obligatorischer Abstammungstest anstatt zweistufigem Gerichtsverfahren

Pressemitteilung zur geplanten Neuregelung des Vaterschaftstests. Stuttgart, den 02.04.2007: MANNdat e.V. kritisiert das geplante zweistufige Verfahren zur Klärung der Abstammung. Die geplante Regelung widerspricht in weiten Teilen den Interessen von Kindern und Vätern und wird voraussehbar zu vielfältigen Problemen führen, die durch einen obligatorischen Abstammungstest vermeidbar wären. MANNdat erkennt durchaus die vom Bundesverfassungsgericht erzwungene Verbesserung der Situation von Vätern an, die mit diesem Gesetzentwurf umgesetzt werden soll. Diese Verbesserungen erfolgen allerdings auf niedrigstem Niveau.

Anmerkungen zur geplanten Neuregelung der Vaterschaftstests

Der in einer Veröffentlichung vom Bundesjustizministerium/ Gesundheitsministerium vorgestellte Entwurf eines zweistufigen Verfahrens zu Klärung der Vaterschaft stellt, was die Möglichkeiten von Vätern betrifft, eine Vaterschaft anzufechten, eine Verbesserung dar, wie sie vom Bundesverfassungsgericht gefordert wurde. Die Umsetzung ist jedoch mangelhaft, da sie die in vielen Fällen entstehenden emotionalen und psychischen Härtefälle insbesondere für die Kinder billigend in Kauf nimmt. Durch Kindeswohl- und Härtefallklauseln wird anschließend versucht, diese Probleme, die das BMJ erst maßgeblich mitverursacht hat, partiell zu entschärfen. Es ist vollkommen unverständlich, weshalb man nicht eine Lösung favorisiert, die derartige Probleme von vornherein ausschließt.

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