Alle Artikel mit dem Stichwort "Gender Mainstreaming"

MANNdats satirischer Pressespiegel

unter anderer Adresse zu führen, funktioniert nur noch ein Teil der in den Kommentaren angegebenen Originallinks. Wir bitten dies zu entschuldigen. Falls Sie das nicht hinnehmen können, sollten Sie hier aufhören zu lesen... Auf dieser Seite wurde in unregelmäßigen Abständen all das aufspießen, was uns in Zeitungen und Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen, im Internet und auf Plakatwänden so ins Auge fällt - an Amüsantem, Ärgerlichem, Erfreulichem oder einfach nur Bescheuertem.

Jungen und Geschlechterpolitik

Jungen weisen häufiger Entwicklungsverzögerungen auf und haben häufiger chronische Krankheiten sowie grob- und feinmotorische und sprachliche Beeinträchtigungen als Mädchen (Kultusministerium 2007). 82 bis 95 Prozent der ADHD-Therapierten sind Jungen (Guggenbühl 2006, S. 34). Der Jungenanteil in Gymnasien lag 2000 bei 46 Prozent und sank bis 2006 auf 44 Prozent (Statistisches Bundesamt 2006a, S. 130/ Preuss-Lausitz 2006, S. 68). In Hauptschulen beträgt dagegen der Jungenanteil heute bundesweit 56 Prozent (Preuss-Lausitz 2006, S. 68). Über 60 Prozent der Jugendlichen ohne Schulabschluss sind männlichen Geschlechts (Statistisches Bundesamt 2007).

Schwarz-Grün in Hamburg: männerfeindlich und rückständig?

MANNdat hat den Hamburger Koalitionsvertrag von Schwarz-Grün gelesen und eine durchgängige Tendenz zur Vernachlässigung von Männerthemen festgestellt. Frauenförderung findet sich dagegen an einer ganzen Reihe von Stellen. Und dabei hat man sich doch in Zeiten des Gender Mainstreaming das Ziel auf die Fahnen geschrieben, alle relevanten Politikfelder aus der Sichtweise und unter Berücksichtigung der Interessen beider Geschlechter zu betrachten. Nicht so offenbar in Hamburg. Die erste schwarz-grüne Koalition auf Länderebene weist damit eine frappante Rückständigkeit auf.

Gesundheit und Lebenserwartung von Männern: Die Fakten

In diesem Beitrag der MANNdat-Faktensammlung geht es um das Thema "Männer und Gesundheit". Im einzelnen widmen wir uns folgenden Punkten. Was sagen die Unterschiede in der Lebenserwartung von Männern und Frauen aus? Woran erkranken und sterben Männer am häufigsten? Wie wirken sich ihre Lebensweise und ihr Gesundheitsbewusstsein auf ihre Gesundheit aus? Welchen Stellenwert hat Männergesundheit in Politik, Gesundheitswesen und Öffentlichkeit?

Pressemitteilung: Vernachlässigt die Landesregierung Jungen- und Männergesundheit?

Stuttgart: Im Vorfeld des Internationalen Männertages am 3. November kritisiert der gemeinnützige Verein MANNdat e.V. die Landesregierung von Baden-Württemberg für ihre Vernachlässigung von Männergesundheit. Anlass ist die Ausgrenzung des Themas Männergesundheit bei der Implementierung eines Internetportals zu geschlechterspezifischen Gesundheitsfragen. Die Landesregierung hat sich zum Prinzip des "Gender Mainstreaming" verpflichtet, das die geschlechtersensible Berücksichtigung der Belange beider Geschlechter vorsieht. Die Realität sieht jedoch anders aus.

Offener Brief an den Sozialausschuss des Deutschen Bundestages

Zum Thema "Rente mit 67". Wieder einmal wurden männerspezifische Belange völlig unter den Tisch gekehrt. Wieder einmal zeigte sich, dass Gleichstellungspolitik, Gender Mainstreaming, Chancengleichheit nichts anderes ist als Frauenförderung oder, aus Sicht der Männer und Jungen, Diskriminierung von Männern und Jungen - alter Wein in immer neuen Schläuchen. MANNdat e.V. ist eine der wenigen Organisationen, die eine konsequente Umsetzung der verfassungsmäßigen Gleichberechtigung nach Artikel 3 des GG auch für Jungen und Männer fordern.

Petition an die EU zum Thema Männergesundheit

MANNdat beschwert sich diesmal bei der Europäischen Union über die deutsche Ungleichbehandlung von Männern im Gesundheitsbereich. Unserer Meinung nach bleibt die Regierung der Bundesrepublik Deutschland jedoch auf diesem Feld untätig. Dies ist unter anderem daran erkennbar, dass es in Deutschland auf Bundes- und Länderebene nur Frauengesundheitsberichte, aber keine Männergesundheitsberichte gibt. Weiterhin führt die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zwar eine Frauengesundheitsdatenbank, aber keine Männergesundheitsdatenbank.

Offener Brief an Siemens wegen Ungleichbehandlung in der Ausbildungspolitik

Siemens benachteiligt männliche Bewerber bei Ausbildungsplätzen. Siemens setzt gegenüber männlichen Jugendlichen auf »positive Diskriminierung« bei den Ausbildungsplatzvergabe. Schlimm genug, dass ein Unternehmen wie Siemens sich von ideologisierten Personalpolitik leiten lässt. Ebenso kurzsichtig wie dumm scheint es Siemens nicht zu kümmern, dass sie sich an einer bildungspolitischen Verelendung männlicher Jugendlicher aktiv beteiligen (s.a. PISA-Test) und durch solch eine Ausbildungspolitik mit größter Wahrscheinlichkeit auch zukünftige Kunden verlieren werden.

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